Und 6% bleiben für Bildung …

Wer Obama bei der Erhöhung der Gesundheitsbeihilfen Sozialismus bzw. Kommunismus vorwirft, sollte mal lieber schauen, woran der Kommunismus zugrunde gegangen ist … Ein Tipp: es waren nicht zu hohe Gesundheitsausgaben …
11:50 pm • 27 Mai 2012
Da bin ich ja mal gespannt, wer das sein soll. Und wie viel Geld es geben soll. 11:01 am • 25 Mai 2012
Seine vorherigen Börsengänge: Pandora (Börsengang zu 16$, Kurs jetzt 10), Den Namen Grimes sollte man sich also für die Zukunft merken und vom nächsten IPO unter seiner Führung die Finger lassen … Banker Grimes: Der Mann, der Facebook an die Börse brachte | FTD.de Update (12:08): OK, Grimes hat auch Google an die Börse gebracht. Und wie in der New York Times steht auch LinkedIn und Yandex (Quelle). Das macht die Liste um einiges besser … Bei Google hat er es damals sogar geschafft, die Bookbuildingspanne sogar (deutlich) zu senken, erst 108-135, dann 85-95. Am Ende kam die Aktie zu 85$. (Es war übrigens auch kein “normales” Bookbuildingverfahren, sondern eine Auktion, die Google ganz ursprünglich komplett ohne Bank abwickeln wollte). Update 2 (12:33): Das WSJ Deutschland weist darauf hin, dass natürlich nicht nur die Bank, sondern auch das Unternehmen an den entsprechenden Entscheidungen beteiligt ist: Wie aus dem Facebook-Börsengang ein Debakel wurde - Wallstreetjournal.de 11:43 am • 23 Mai 2012
Bis zu 100 Jahre Haft drohen. Das ist allerdings aus meiner Sicht ziemlich unwahrscheinlich, denn der Hauptangeklagte Hedgefondsmanager Raj Rajaratnam hat “nur” 11 Jahre Gefängnis bekommen. Dass der Tippgeber eine höhere Strafe bekommt als die ausführende Person an der Wall Street wäre einigermaßen seltsam. Update (11:32): Die FTD schreibt von maximal 20 Jahren Haft … Rajat Gupta: Gefallener McKinsey-Star mit Online-Fanclub | FTD.de 8:31 am • 22 Mai 2012
Die Antwort gibt’s hier live und fortlaufend aktualisiert: The Facebook IPO – US Business News - CNBC Beim IPO Preis von 38$ waren es 19,136 Mrd. Dollar. 5:23 pm • 18 Mai 2012
Facebook.com wechselte für 200.000$ den Besitzer. Das war 2005, gezahlt wurde (auf Wunsch des Verkäufers) in Cash. Das dürfte die schlechteste Entscheidung seines Lebens gewesen sein. Hätte der Vorbesitzer die Domain statt gegen Geld gegen Facebook-Aktien verkauft, wären diese inzwischen zigfach mehr wert. Eine kleine Rechnung: Wenn sich Facebook damals mit 100 Millionen Dollar bewertet hat (Quelle), hätten die 200.000 Dollar 0,2% der Facebook-Anteile entsprochen. Heute wären 0,2% am 100-Milliarden-Dollar-Gorilla Facebook 200 Millionen Dollar wert. Naja, was sind schon 199,8 Millionen Dollar, die man verpasst hat ;-) WAZ Rechercheblog » Blog Archive » facebook.com: Das wohl schlechteste Geschäft im World Wide Web 12:51 pm • 16 Mai 2012
Wow. Man muss nur gar nichts mehr erwarten, dann reichen auch kleine Gewinne … Groupon hat im zweiten Quartal 2 Cent statt wie erwartet 1 Cent je Aktie verdient. Die Aktie sprang bereits vor der Bekanntgabe im normalen Handel 18% auf 11,73 (riecht nach Insiderwissen). Nach der Bekanntgabe der Zahlen legte die Aktie weitere 13% auf mehr als 13,25$ zu, zusammengenommen ein Plus von etwa 34%. Wahrscheinlich begeisterte die Börsianer der Umsatz von 560 Ich glaube weiterhin nicht wirklich and die Geschichte von Groupon, weil ich an der langfristigen Profitabilität zweifle. Ich sehe in diesem Markt mehr als einen Wettbewerber und damit keine hohen Margen. Die müsste Groupon aber erreichen, um den aktuellen Börsenwert zu rechtfertigen. Update (15.05.12) Groupon macht natürlich keine Milliarden-Umsätze, sondern “nur” Millionen … 8:50 am • 15 Mai 2012
JPMorgan hat im ersten Quartal ein Portfolio entdeckt, in dem das Risiko wohl nicht so ganz richtig berechnet wurde. Aus dem 8 Mrd Dollar Portfolio wurden 2 Milliarden Verlust eingefahren, der allerdings durch Gewinne auf die Hälfte schrumpfte. Ergebniswirksam davon wurden “nur” 800 Millionen. Das Risikomanagement hat komplett versagt und am Ende hat JPMorgan jetzt das aktuelle Modell VaR wieder abgesägt und auf die ursprüngliche Version umgestellt. Die wissen echt nicht, was die da treiben … Im Normalfall lässt sich damit trotzdem Geld verdienen, weil die Muppets ähm Kunden ja noch viel weniger Ahnung haben … Update (11.05.12): J.P. Morgan Chase: Zwei Milliarden Dollar in sechs Wochen verspekuliert - Unternehmen - FAZ Update 2: Sehr guter Kommentar der FTD dazu: Fehlspekulationen bei JP Morgan: Fesselt die Banken! | FTD.de LESEBEFEHL! Wissen die Banken eigentlich, was sie da treiben? Wo ist der volkswirtschaftliche Nutzen der ganzen Spekulation? Wieso bekommen die Banken Geld von der Notenbank zu unrealistisch niedrigen Zinsen und werden so schon seit Jahren künstlich aufgepäppelt? Woher nehmen die Banken das Recht, gegen jeden Ansatz von strengerer Regulierung ihre Tausendschaften von Lobbyisten in Stellung zu bringen? Sie beweisen doch dauernd, dass sie reguliert gehören, weil sie nicht wissen was sie tun und auch nicht wissen, wofür sie es tun (außer für den eigenen Bonus). (Auch wenn ich gestehen muss, dass dieser “Milliardenspekulationsverlust” etwas arg hoch aufgehängt wird, denn es sind ja auch positive Geschäfte gelaufen, die man eigentlich damit aufrechnen muss. Und außerdem geht es nicht um einen Verlust, der die Bank (auch nur im Ansatz) gefährdet. Das ist also eher eine schwarze Ente als ein schwarzer Schwan, aber man kann schon sicher sein, dass die Banken auf den nächsten schwarzen Schwan ebenfalls nicht vorbereitet sind). Update 3: Die FAZ mit einem Erklärungsversuch für das, was JP Morgan da getrieben hat: JP Morgan : Der Zwei-Milliarden-Dollar-Flop - Wirtschaft - FAZ 11:34 pm • 10 Mai 2012
Obwohl der Bernanke-Helikopter noch als Punkt 3 auftaucht … Erstens will Buiter die Zinsen auf Null oder sogar darunter senken. Negative Zinsen sind natürlich nicht ganz trivial umzusetzen, aber wären durchaus machbar (wenn man denn wollte). Buiter sieht nur in Großbritannien einen Zins, der über dem theoretisch richtigen Wert liegt. Zweitens will Buiter Quantitative Easing viel weitergehender umsetzen, also nicht nur (vorrangig) auf Staatsanleihen anwenden. Damit sollen die Zinsen auch da nach unten gedrückt werden, wo sie wirklich Einfluss auf die Wirtschaft nehmen (Investitionen, Hausbau, Konsum, …). Drittens soll der Hubschrauber abheben und viel Geld an alle verteilen. Hauptgrund: Das würde wenigstens immer wirken, sofern man genug Geld in Umlauf bringt. Man könnte jetzt zu jedem Punkt einen Fünfseiter schreiben, dazu fehlt mir aber die Zeit … Aber schmackhaft gemacht haben dürfte ich euch die provokanten Vorschläge von Buiter. Lest selbst: FT Alphaville » Buiter says bring out the helicopter 3:12 pm • 10 Mai 2012
Denn es glaubt wohl kein Mensch, dass in der Wirtschaft die Anzahl der akademischen Titel, die entweder gleich gekauft wurden oder auf dreist zusammenkopierten Arbeiten beruhen, geringer wäre als in der Politik. Also zumindest ich glaube das nicht. Kein Investment ist lohnender für die spätere Karriere … Die Verlockung ist einfach zu groß. Dass jetzt jemand in den USA erwischt wurde, nämlich der neue Chef von Yahoo, ist nur Zufall. In Deutschland würden sich bestimmt auch welche finden lassen … Falscher Uni-Abschluss: Yahoo-Chef Thompson frisierte seinen Lebenslauf - Wirtschaft - FAZ
Groupon (zu 20, jetzt 12),
Zynga (zu 10, jetzt 7).Mrd. Millionen Dollar mehr als der Gewinn. Der Umsatz lag immerhin fast 6% über den Erwartungen. Das überraschend starke Wachstum wurde vom Ausland getragen, wo sich der Umsatz etwas mehr als verdoppelte. Auch über alle Regionen war das Wachstum mit 89% im Jahresvergleich sehr beeindruckend.
Damit sich die Zentralbanken keine zu hohen Risiken in die Bücher packen müssen, solle der Staat einfach eine Garantie für alle Kredite übernehmen. Punkt. Als Definition für “alle Kredite” schlägt Buiter vor, alles zu nehmen, was die EZB bereits heute als Sicherheit akzeptiert.