Immobilienpreise in Europa seit 2000 bis heute.
Ziemlich interessant. Kurz mal festgehalten, kann ich bestimmt noch mal gebrauchen.
Krasser Anstieg und Verfall in Irland. Boom und Bust. Zurück auf Los.
Überraschend, wie hoch die Immobilienpreise in Spanien noch sind (worin durchaus Restrisiko stecken könnte).
Interessant auch Frankreich, wo sich die Immobilienpreise auf einem Niveau stabilisiert haben, das mehr als doppelt so hoch liegt wie 2000.
Und Deutschland ist in solchen Vergleichen natürlich auch immer der Hammer. Im Landesdurchschnitt hat sich hier kaum etwas getan. Nicht einmal 20% sind die Immobilienpreise gestiegen, was unterhalb der Inflationsrate liegt. Allerdings sehen Metropolen (v.a. im Süden) komplett anders aus. Etwas übertrieben dürften die Preise da in den letzten 13 Monaten so stark gestiegen sein wie im Landesdurchschnitt in den letzten 13 Jahren …
gefunden über http://twitter.com/aussietorres/status/330238171080192000
11:00 am • 3 Mai 2013
“reden” ist doch der passende Begriff in diesen Kreisen, oder ;-) ? Großbritannien hat den Druck auf seine Steuerparadiese jetzt so weit erhöht, dass diese Kontendaten an die EU weitergeben. Auch Deutschland bekommt damit Zugriff auf eventuelle Schwarzgeldkonten. (Die Kanalinseln reagierten schon früher mit einer Steueramnestie, wie sie auch zwischen der Schweiz und Deutschland im Gespräch war). Das psychologische Moment dieser Aktionen auf die superreichen Steuerhinterzieher dieser Welt würde ich nicht unterschätzen, auch wenn die Menge Geld, die dabei in die Staatskassen gespült wird, überschaubar bleiben dürfte. 1:35 pm • 2 Mai 2013
Das Triple A ist damit für’s Vereinigte Königreich weg. Hauptursache für die Herabstufung war das Scheitern aller englischen Fußballvereine in der Champions League. Ach ne, die steigenden Schulden von Großbritannien. Den Höhepunkte des Schuldenbergs sieht Fitch jetzt bei 101% des BIPs im Jahr 2015/2016 (vorher 97%). Damit hätte sich Großbritannien zu weit vom Mittelwert der AAA-Staaten (Median bei etwa 50%/BIP) entfernt. Auch sei das laufende Defizit mit über 7% des BIPs zu hoch und ein starker Rückgang unwahrscheinlich. Der Schuldenanstieg geht auch auf eine spürbar reduzierte Wachstumsprognose zurück. Statt 1,5 und 2,0% Plus werden jetzt nur noch +0,8 und +1,5% BIP-Plus für 2013 und 2014 erwartet. FitchResearch: Fitch Downgrades United Kingdom to ‘AA ‘; Outlook Stable Beim Konkurrenten Moody’s gab es die Abstufung eine Stufe unter das Toprating schon, S&P hat Großbritannien noch auf AAA, allerdings mit Ausblick negativ. Der Ausblick bei Fitch ist nach der Abwertung stabil. Das bedeutet in der Fitch Logik, dass es für eine weitere Herabstufung innerhalb der nächsten 2 Jahre eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 50% gibt. 6:10 pm • 19 April 2013
OK, dank der 20 Mio., die er sich vor kurzem eingesteckt hat, fällt er weich. So rein psychologisch wird die Geste, die 20 Millionen in Aktien, die man als Bonus bekommt, direkt am gleichen Tag noch zu verticken, nicht so gut angekommen sein. Namen, die man sich nicht ausdenken kann: Rich Ricci - egghat’s not so micro blog Auch am Libor rumzudrehen sind Sachen, mit denen Barclays jetzt nichts mehr zu tun haben. Neben dem Investmentbankingchef Ricci muss auch der für die Vermögensverwaltung zuständige Kalaris gehen. Damit hat Barclays jetzt aus personeller Sicht die alte Führungsriege entsorgt. Ob dieser Politikwechsel aber auch in den Köpfen der Verbliebenen ankommt, wage ich zu bezweifeln …. Barclays-Chef putzt durch - Wallstreetjournal.de 9:24 pm • 18 April 2013
Führungswechsel in der Forbes Rangliste. Schalke 04 kommt auf 12 (498 Mio. Euro), Borussia Dortmund auf 13 mit 456 Mio. Euro. Aus unerfindlichen Gründen ist auch der 2:9 (gegen Bayern) und 1:8 (gegen RWO 1970) HSV noch in der Liste und soll 300 Millionen Euro wert sein. PSG kommt gar nicht (aber Lyon und Marseille), russische Vereine oder türkische Vereine auch nicht. Immerhin ist mit Corinthians ein Verein aus den “Emerging Markets” dabei. 10:40 pm • 17 April 2013
Ja, Großbritannien war verkrustet und brauchte dringend Reformen. Aber nicht solche: (Der GINI Koeffizient sieht ähnlich aus) Wenn man ein Herz hat, kann man das auch flankieren. Und hinterlässt nicht ein Land, dessen einziger wirklich geldbringender Wirtschaftszweig eine Finanzbranche ist, die sich so verspekuliert hat, dass sie inzwischen zu großen Teilen wieder verstaatlicht wurde. Anders gesagt: Hätte der verhasste Staat nicht den Finanzsektor gerettet, stünde Großbritannien ohne einen einzigen relevanten Wirtschaftszweig dar. Wenn das ein Erfolg sein soll … How Britain changed under Margaret Thatcher. In 15 charts | Politics | guardian.co.uk 11:03 am • 10 April 2013
für 150 Mio. Pfund (etwa 177 Millionen Euro). Wohlgemerkt nicht die Namensrechte für das Stadion Old Trafford, sondern für das Gelände, auf dem trainiert wird. Laufzeit des Vertrags: 8 Jahre, macht also etwa 22 Millionen Euro pro Jahr. Schon beeindruckend, wofür man in der europäischen Spitzenklasse alles Geld bekommen kann. Auch wenn die Zahlen intransparent sind und man alles unter Vorbehalt genießen muss: Manchester United bekommt damit in etwa so viel Geld für das Trainingsgelände wie Borussia Dortmund für das Westfalen-Stadion ähm Signal-Iduna-Park. Manchester United sell naming rights to training ground for £150m | Football | guardian.co.uk 2:28 pm • 8 April 2013
Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf die englische Zentralbank. Das ist aber nur die halbe Wahrheit (und zwar ziemlich genau), denn das gesamte Loch in den Bankbilanzen der britischen Großbanken schätzt die Bank Of England auf 50 Mrd. Pfund (oder etwa 59 Mrd. Euro). Etwa 30 Mrd. Pfund gehen auf ausfallende Kredite bei britischen Gewerbeimmobilien und andere Kreditausfälle in Südeuropa zurück. Etwa 10 Mrd. auf Strafen der diversen kriminellen Geschichten, denen man bei Banken anscheinend gerne nachgeht (Stichwort: LIBOR). Weitere 12 Mrd. Pfund werden nötig, weil sich die Risikobewertung einiger Assets verschlechtert hat (sprich es wird ein höheres Risiko angenommen, was mehr Eigenkapital nach sich zieht). Die RBOS soll den höchsten Kapitalbedarf haben, aber da wird es kein Problem sein, einen Aktienkäufer zu finden. Es wird der gleiche sein, der in den letzten Jahren bereits 81% der Aktien gekauft hat: der britische Staat … U.K. Banks Facing Capital Shortfall - WSJ.com 11:41 am • 27 März 2013
Merke: Wenn sich irgendwas (Schiff, Immobilie, whatever) nicht rechnet, geht man nicht hin und verlässt den Zielwährungsraum und finanziert das in einer anderen Währung mit niedrigeren Zinsen, wenn man das Währungsrisiko nicht absichern kann. Konkret: Man finanziert eine Immobilie in Großbritannien in Pfund, zumindest überwiegend. Alles andere ist Harakiri! OK, das wird dem kleinen Immobilienkäufer beigebracht (auch wenn das am Ende oft nicht durchgehalten wird …), aber ehemals stockkonservative Immobilienkonzerne wie die IVG halten sich nicht daran. Die beteiligen sich an einem Londoner Hochhaus (die “Gurke”) und finanzieren den Kram in Schweizer Franken. Weil der Zins ja so schön niedrig ist. Dann steigt der Schweizer Franken “plötzlich” und auf einmal ist der Kredit so hoch wie der Wert der Immobilie. Und dann hat man ein Problem. Wie jetzt die IVG … Und die Anleger, die sich an dem entsprechenden Fonds beteiligt haben … Naja, selbst Schuld kann ich da nur sagen. Das Fremdwährungsrisiko ist jedem bekannt, wer das freiwillig auf sich nimmt, darf sich nicht beschweren, wenn er am Ende bluten muss. Immobilienkonzern: IVG hat Ärger mit Londoner „Gurke“ - Immobilien - Finanzen - Handelsblatt 8:30 am • 23 März 2013
Bei der letzten Herbstprognose wurden noch 1,2%, vor einem Jahr 2,0% erwartet. Da lag die britische Regierung wohl knapp daneben ;-) Die 3% Grenze nach Maastricht (an die sich UK nicht halten braucht,weil sie nicht im Euro ist) soll jetzt erst 2018 erreicht werden. Aktuell liegt das Haushaltsdefizit bei 7,4%, inoffiziell noch spürbar höher. Das aktuelle “Fast-Noch-Toprating” wird Großbritannien so wohl kaum halten können … Vor allem weil nächstes Jahr Steuersenkungen kommen sollen … Großbritannien : Wachstumsprognose nach unten korrigiert - International - Politik - Handelsblatt