Das will ich haben. Gestensteuerung für jeden Computer für 70$.
Das sieht ziemlich spannend aus, auch wenn es ohne vernünftige Integration in das Betriebssystem wahrscheinlich wenig konkreten Nutzen entwickelt. Dann bleibt das so ein Mist wie Windows für Tablets oder ähnlicher Murks und wird nicht sowas Tolles wie das iPad/iPhone.
Ich schätze mal, dass die Firma, die das entwickelt hat, schon mit Apple und Microsoft gesprochen hat, aber keiner von beiden das haben wollte. Jetzt versucht Leap, das selber zu vermarkten. Deshalb öffnet man auch die Entwicklung. (Das hört sich negativer an als es gemeint ist)
Für Fernseher oder als Kinect-Ersatz ist das übrigens nicht geeignet, dazu ist das Volumen, das “überwacht” wird, zu klein. Der Kasten gehört unter den Monitor und der Benutzer davor. Dann funktioniert das. Und zwar deutlich exakter und hochauflösender als die Kinect.
Mal schauen, was daraus wird. Zumindest für ein paar Spiele (ernstgemeinte oder zu Werbezwecken) oder bestimmte Spezialanwendungen (CAD, GIS, Datenvisualisierung, …) könnte das spannend werden. Der Preis von 70$ dürfte auf jeden Fall kein Hindernis darstellen.
9:18 pm • 21 Mai 2012
Und weist auch auf die Gefahren beim Homebanking hin. Unsere Qualitätspresse braucht für eine solche Zusammenfassung einen Abschnitt (ich hoffe, sie stimmt wenigstens halbwegs) und dann Schwupps kommt den Schwenk hin zu dem Thema, zu dem man anscheinend schon lange mal wieder was sagen wollte: Der Siegeszug des globalen Leitmediums ist nach 15 Jahren noch ohne strafrechtlich brauchbare Regeln. Selbst den Missbrauch des Netzes für schwerstkriminelle Taten – wie die Vergewaltigung von Babys vor laufender Kamera – bremst niemand aus. Täter steuern das Abscheuliche vom Ausland, sie sind nicht zu packen. Internet und Kinderpornografie. Keine strafrechtlich brauchbaren Regeln. Das ist natürlich alles fieser Murks (als wenn es Kinderpornografie nicht schon vor dem Internet gegeben hätte und als wenn es noch nie international abgestimmte Fahndungen und Verhaftungen gegeben hätte). Und was zum Teufel hat das überhaupt mit Hochöfen und Online-Banking zu tun? Weniger Internet für mehr Sicherheit | DerWesten In der Zeitung stand übrigens noch ein Abschnitt mehr, der online komischerweise fehlt. In diesem wurde dazu aufgerufen, seine Überweisungen wieder auf Papier auszufüllen und zur Bank zu bringen. Holzmedienmitarbeiter halt … 5:26 pm • 9 Mai 2012
Das war mir ja gar nicht bewusst. Jetzt sitzen da ein Haufen Geschworener, darunter ein Busfahrer, ein Klempner, ein Finanzberater und eine Postbotin und müssen entscheiden, ob es bei der ichsachmalso maßgeblich von Java inspirierten Dalvik-VM, die die Android-Smartphones antreibt, um eine gute oder freche oder dreiste Kopie handelt. Genauer: Ob Dalvik irgendwelche Patente verletzt, die Oracle gehören. Oracle sagt natürlich ja, wahrscheinlich war Java der einzige Grund, warum man Sun (den eigentlichen Erfinder) gekauft hat. Google sagt nein, man habe alles selber entwickelt, dabei nur auf eine Syntax gesetzt, die Java ähnelt. Eine Syntax ist aber nicht schützbar. Über die Frage könnte man unter IT-Experten wohl wochenlang streiten und würde zu keinem gemeinsamem Urteil kommen … Und nun sollen das ein Busfahrer, ein Klempner, ein Finanzberater und eine Postbotin entscheiden … Es geht ja auch nur um etwa 1 Milliarde Dollar, die Oracle fordert. Hmmm, das US-Justizsystem wird sich mir nicht mehr erschließen … Update (23.05.12): Heute hat die Jury entscheiden, dass es keine Patentverletzungen gegeben hat. Oracle wird wohl so gut wie kein Geld bekommen …. Oracle v. Google: no patent infringement found | Ars Technica (Quelle: ftd.de) 4:03 pm • 19 April 2012
OK, so der Megaschock war es nach der Vorwarnung vor zwei (?) Wochen nicht mehr. Dass ein Minus herauskam, war ja bekannt, als damals das ursprüngliche Ziel “schwarze Null” kassiert wurde. Das Minus wurde mit einem operativen Ergebnis von minus 1,3 Mrd. Euro dann aber doch noch etwas größer als erwartet. Die Aktie sinkt unter 3 Euro, das Minus zum Vortag hält sich aber im Rahmen. Dramatischer als das Minus ist der Umsatzeinbruch. Nach 10,4 Milliarden Euro im ersten Quartal 2011 waren es dieses Mal nur noch 7,4 Milliarden Euro. Ein Minus von fast 30%. In nur einem Jahr. OK, nehmen wir den Vergleich zum Vorquartal: Minus dann: 26%. Das ist dann wirklich dramatisch! Tja, die neue Basis Windows Mobile kommt noch nicht ins Rollen, obwohl natürlich wieder einmal ermutigende Zeichen gesehen werden, dieses Mal mit dem Modell Lumia 900 (aber die ermutigen Zeichen hat Nokia auch schon beim Lumia 800 gesehen und das war dann doch ein ziemlich klarer Flop). Und die alte Basis Symbian implodiert geradezu unter dem Druck der Android Handies, die inzwischen (wenn auch bei teilweise zweifelhafter Nutzbarkeit) die 100 Euro Marke unterschritten haben. Nokia muss seine Handies verscherbeln und verdient kein Geld mehr damit (und dürfte im Gegensatz zu den Windows Phone Handies auch kein Geld von Microsoft zur “Absatzförderung” dazubekommen). Wenn man in die Details geht, erkennt man, dass das ganze noch VIEL dramatischer ist. Denn die Gesamtumsätze werden noch durch vergleichsweise konstante Umsätze im Netzwerksektor und bei den Dienstleistungen stabilisiert. Die Umsatzeinbruch in der “Geräte”-Sparte ist noch viel schlimmer: Minus 40% (Vj), minus 29% (Vq). Und der wirklich spannende Bereich “Smart Devices”, die wirklichen Smartphones (durchschnittlicher Verkaufspreis 143€): -52% (Vj), -38% (Vq). Nur noch 11,9 Millionen Smartphones konnte Nokia den Kunden verkaufen … (Wahrscheinlich verkauft Apple mehr vom alten iPhone 3GS ;-), ok just kidding …) Die Marge des Gerätebereichs ist von +10% auf -5,2% gesunken. Uh, dagegen ist RIM ja geradezu ein konservatives Investment … Nokia Corporation Q1 2012 Interim Report » Nokia – Press Update (13:51): Im Quartal hat Nokia übrigens etwa 700 Millionen Euro Cash vernichtet. Es bleiben jetzt noch gut 4,8 Mrd. Euro. Würde für weitere 7 Quartale reichen … 1:47 pm • 19 April 2012
Beim aktuellen Kurs von 541,07$ pro Aktie meldet NASDAQ.COM (die sollten es wissen) eine Marktkapitalisierung von 502.875.327.630 (gut eine halbe Billionen Dollar) für Apple. Unfassbar. Allerdings - darauf wies mich ein Leser vor ein paar Wochen mal hin - ist das noch kein Rekord. In der High-Tech-Blase zur Jahrtausendwende war Microsoft sogar mehr als eine Billionen Dollar wert (habe das nicht nachgeschaut, aber das mag gut sein …) (Quelle: nasdaq.com) 6:08 pm • 29 Februar 2012
Bei einem der Top-3-Telekommunikationsanbieter (damals). Und zwar auf höchster Ebene, bei Top-Managern. Damit hatten die (mutmaßlich) chinesischen Hacker potenziell nicht nur Zugriff auf die IT-Systeme von Nortel, sondern unter Umständen auch auf die Systeme, die bei Nortel-Kunden liefen. Und diese Liste ist lang! (Wobei … wenn die Hacker nur Zugriff auf die Passwörter von Top-Managern hatten, kommen die Hacker nicht bis in die Kundensysteme. *Diese* Passwörter haben Topmanager nicht. Mit Grund, die Techies wollen ja, dass die Systeme funktionieren ;-)); Jahrelang, mindestens von 2000 bis zu Pleite 2009. Und möglicherweise auch nachher, wenn die Käufer der Nortel-Geschäftsbereiche die Systeme nicht neu aufgesetzt haben. Ich will jetzt nicht direkt die chinesische Regierung hinter der Aktion vermuten. Aber nun ja, der Verdacht liegt nahe. Ich wäre sehr vorsichtig, wenn ich sensibelste Daten hätte. Eigentlich darf man solche nicht (unverschlüsselt) über Netze übertragen, in denen chinesische Hardware steht. Huawei ist aber in der Praxis wahrscheinlich kaum noch zu umgehen … (Und warum Huawei so schnell so groß geworden ist, erklärt diese Nachricht auch zum Teil. Wenn man immer weiss, was die direkte Konkurrenz so an Angeboten unterbreitet …) heise online | Chinesische Hacker gingen bei Nortel ein und aus 9:39 am • 14 Februar 2012
Und das sogar “nicht anonymisiert”? Wuh, das wäre ein Hammer. Worum geht es? Ein IT-Dienstleister, der die Abrechnung der Rezepte für die Apotheken übernimmt (damit diese Geld von der Krankenkasse bekommen), soll die Daten nach Angaben eines Insiders an die Pharmaindustrie verkauft haben. Der Pharmaindustrie soll es vor allem um die Frage gegangen sein, welche Praxis welche Medikament verschreibt. Um dann den Ärzten die Vertreter auf den Hals zu hetzen, ähm ich meine, diese Ärzte dann genauer über die Vorzüge der eigenen Medikamente zu informieren. Das wäre ja alles schon frech genug, aber angeblich sollen die Daten nicht einmal anonymisiert gewesen sein. Sprich: Jeder konnte genau sehen, welcher Patient welches Medikament bekommen hat. Die Käufer der Daten hatten also genauen Einblick in die Krankenhistorie der Patienten. Alles noch unbestätigt, auch wenn der Whistleblower seine Aussage an Eides Statt abgegeben hat. Umfang der Daten, die Ankäufer, etc. sind aber noch unklar. Das bleibt aber zu beobachten. Originalstory kommt vom Spiegel, ist da aber Print Only. Dann bekommt halt ein anderer den Link: heise online | Bericht: Illegaler Handel mit Rezeptdaten 1:27 pm • 13 Februar 2012
Ich werde in meinem Leben wahrscheinlich keine so gute Präsentation eines so guten Produkts mehr sehen wie die ersten knapp 4 Minuten aus diesem Video. Der Moment, wo Steve Jobs das Telefon zeigt, wie es Microsoft gebaut hätte (hähähä), ist Gold. Appy Birthday, iPhone! (Ich weiss, ich bin einen Tag zu spät, aber der Wecker im iPhone … ;-) ) (Wortspiel bei Schandmännchen geklaut) Apple’s iPhone Introduction (Part 1) (von rubaninferno) 3:16 pm • 10 Januar 2012
Wohooo … 378 Millionen Dollar Gehalt. OK, in Optionen und da weiss man nie, was die am Ende wert sind. Trotzdem eine schöne Summe. Die sich allerdings über die Laufzeit der Optionen verteilt. Ein Teil läuft 2016 aus, ein anderer Teil erst 2021. Also verteilen sich die knapp 380 Millionen auf 10 Jahre, es sind also 38 Millionen im Jahr. So schlecht ist das aber auch nicht … Das Fixgehalt von Cook liegt übrigens nur bei 900.000 Dollar im Jahr. 11:32 am • 10 Januar 2012
Denn bei der Anmeldung zum elektronischen Fahrscheinsystem trat ein gravierendes Leck auf, musste die Bahn einräumen. Sensible Daten von Kunden, die sich neu registriert hatten, waren in der Anmeldemaske auch für nachfolgende Kunden einsehbar. Zu sehen waren Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung WTF? Touch&Travel: Bahn erlebt Debakel mit virtueller Fahrkarte | FTD.de