Genauer auf Photovoltaik.
“Wir haben den Preisverfall bei Modulen massiv unterschätzt. ”
Nicht nur ihr.
Die einzigen, die das nicht verstehen, sind unsere Politiker. Nach 10 Jahren mehr oder weniger sinnlosen (sprich zu teuren) Investitionen in (noch) viel zu teure Solarzellen, soll jetzt die Förderung massiv gekürzt werden. Gerade jetzt, wo die Kosten für Solarstrom schon unter die Kosten für Gaskraftwerke gefallen sind (die man allerdings weiter braucht, weil die extrem flexibel sind).
Man kann durch eine Kürzung heute die Fehler der Vergangenheit nicht wieder glattbügeln. Die Solarschulden sind da und kann keine Maßnahme heute daran noch etwas ändern. Entscheidend für aktuelle Entscheidungen ist nur, was in der Zukunft kommt. Und da hilft eine starke Senkung nicht wirklich weiter.
Sinnvollere Maßnahmen wären schon eher eine stärkere Betonung des Selbstverbrauchs, mehr Förderung der Stromspeicherung, cleverere Nutzung des Stroms (früher sollte die Waschmaschine laufen, wenn Nacht ist, heute könnte das auch sein, wenn der Wind bläst oder die Sonne scheint) und nicht zuletzt mehr Geld für die Forschung, um die Solarzellen besser zu machen (damit die deutsche Solarindustrie mit der chinesischen konkurrieren kann).
Oder meine Lieblingsidee: Solarzellen für Griechenland. Die Griechen bekommen die Zellen dick subventioniert, die können vor Ort installieren (Arbeitsplätze), bekommen preiswerten Strom (spart Ölimporte, griechische Handelsbilanz kommt ins Lot) und uns geben die Griechen die eingesparten Tonnen CO2 in Form von CO2-Zertifikaten zurück.
Erneuerbare Energie: RWE schwenkt auf Solarstrom um | FTD.de
10:12 pm • 21 Mai 2012
WENAG #44: Unbegrenzte Energie (Catcontent) Man nehme eine Katze (landet immer auf den Pfoten) und eine Scheibe Brot mit Marmelade (landet immer auf der Marmeladenseite), binde beides zusammen und harre der Dinge ;-) Flying Horse - Gatorrada (Cat-Toast) (von vibeFlyingHorse) via Katzen Toast = unbegrenzte Energie : .musslautsein 9:43 pm • 13 Mai 2012
OK, bei EnBW erwarte ich nach Utz Claaßen und der obskuren Verstaatlichung durch Mappus alles Mögliche … Aber in dem Fall erscheint mir die Gegenseite ausnahmsweise weniger glaubwürdig … Es geht um Geschäfte in Russland, für die EnBW einen Haufen Geld bezahlt hat. Nach Meinung von EnBW hat die Gegenseite ihre Aufgaben nicht erfüllt und daher hat EnBW die Gegenseite nun verklagt. Man sei betrogen worden. Die Gegenseite sagt nun, dass das Geld nur zu Korruptionszwecken geflossen sei und die auf der Rechnung stehenden Leistungen nur zur Tarnung dienten und nie geleistet werden sollten. Quasi eine vereinbarte Leistung, die wie vereinbart nicht geleistet wurde … ?!?! Naja, die Verteidigung klingt wie eine sehr billige Ausrede und etwas sehr obskur … Und so richtig obskur wird sie natürlich noch, weil EnBW die Klage erhoben hat. Wenn das wirklich Bestechungsgelder gewesen sein sollten, hätte EnBW wohl kaum geklagt … Ich hab schonmal plausiblere Vorwürfe gehört … 6:11 pm • 20 März 2012
Das ist der Status auf der einen Rheinseite. Die AKWs sind an - der Strom ist aus. Das ist der Status in Frankreich. OK, der Strom ist in Frankreich noch nicht großflächig ausgefallen, aber das Netz und die Kraftwerke sind am Anschlag. Weil die Franzosen - auch wegen des billigen Atomstroms - gerne mit Strom heizen. Und dummerweise ist es gerade auch in unserem Nachbarland kalt … Bei uns sollte der Strom ausfallen, man dürfe nicht so viele AKWs auf einmal abschalten, im Winter würde es kritisch. So lauteten die Expertenmeinungen. Und wer verkauft Frankreich jetzt den fehlenden Strom? Deutschland. OK, es mag ja sein, dass wir Glück haben, weil es gerade zwar sehr kalt, aber auch windig *und* sonnig ist. Trotzdem, da kann man schon etwas hämisch werden … Deswegen gefällt mir die DonAlphonso Frage ( :::denn sie wissen nicht, was sie tun sollen::: Was wurde eigentlich aus den Blackouts?) eigentlich besser als die Erklärung des Manager Magazins: Kältewelle: Warum der Stromausfall bisher ausfällt - manager-magazin.de - Unternehmen Update (08.02.12): Kaum macht man mal ein solches Häme-Posting fertig … zapfen die Stromerzeuger die Notreserve von eigentlich stillgelegten Kraftwerken an … Erstmals Notreserve angezapft: Stromnetzbetreiber kämpfen gegen Blackout - Handelsblatt Nur damit ich wie ein Depp aussehe ;-) 9:45 pm • 6 Februar 2012
Statt 8 bzw. 9 Yuan pro KWhp (Maximalleistung in KW 7 Yuan entsprechen übrigens 84 Euro-Cent. Das ist ganz schön wenig. Solarbuzz meldet Modulpreise (nicht nur die Zelle, sondern auch das Zeug drumherum) von durchschnittlich 2,31€, allerdings liegen die günstigsten 28% der Angebote schon unter 1,54€. Und: das wird in China noch billiger sein. Mehr als die Hälfte der Kosten deckt der staatliche Zuschuss aber wohl trotzdem nicht ab. Vor allem wenn man bedenkt, dass man die Module auch noch irgendwo aufbauen, den Gleichstrom in Wechselstrom umsetzen und den Strom ins Netz einspeisen muss. Auf der anderen Seite gibt es in China aber auch Regionen, die deutlich sonniger sind als in Deutschland. Leider ist die chinesische Einmalförderung kaum mit der deutschen Förderung über 20 Jahre vergleichbar. Und daher auch kaum abschätzbar, ob die Förderung zu hoch oder OK ist. Aber wenn zu 8 bzw. 9 Yuan im letzten Jahr 3,9 Gigawatt neue Leistung installiert wurden, kann man davon ausgehen, dass das kostendeckend war … Und fairer ist die chinesische Vergütung ebenfalls. Denn das ist echtes Geld, das heute fällig und damit im Haushat sichtbar wird. Und nicht wie in Deutschland, wo die Solarförderung über 20 Jahre verteilt und in der Stromrechnung versteckt wird. 5:25 pm • 2 Februar 2012
Als einzige Bank. Der Rest war Eigenkapital. Am Anfang waren es natürlich keine 2,1 Milliarden, sondern nur etwa die Hälfte der Investitionssumme von geplanten 1,9 Milliarden Euro. Dummerweise wurde das Projekt viel teurer und der einzige, der noch Geld hatte und nachschießen konnte, war die Hypovereinsbank (ergo die Unicredit). Also stockte sie auf und auf und ist jetzt bei einem Gesamtvolumen von 2,1 Mrd. Euro gelandet. Wie die FTD anmerkt, eines der größten Klumpenrisiken der Bankgeschichte. Das sind eigentlich Summen, die man mit mehreren Banken stemmt, nicht alleine. Und wo die roten Lampen angehen sollten, wenn sich keine andere Bank findet, die das mitfinanzieren will. Was dem ganzen irgendwie noch die Krone aufsetzt: Es handelt sich um einen Windpark in der Nordsee. Um einen der ersten, wenn nicht gar (in dieser Größe und Entfernung vom Festland) vielleicht sogar den allerersten. Also nicht um irgendetwas Bewährtes, was schon hundertmal durchkalkuliert und umgesetzt wurde, sondern um etwas Neues und damit Risikoreiches. Das darfst du als Bank nicht alleine finanzieren … OK, angemerkt sei noch, dass das Geld nicht vollständig weg ist. Der Windpark ist ja etwas wert, auch wenn er teurer wurde (logischerweise müsste er zumindest die ursprüngliche geplante Summe wert sein). 710 Millionen hat die HVB allerdings schon abgeschrieben … 3:11 pm • 19 Januar 2012
Evtl. interessant. Für Schalke Fans wegen des Sponsors ;-) Gas Monopoly Woher nimmt Europa das Gas, das es so dringend braucht? Um eine Antwort zu finden, reist der Journalist Martin Leidenfrost an die neuralgischen Punkte des internationalen Gasgeschäfts. Und stellt fest: Gas ist nicht nur ein Geschäft, es ist Politik, Intrige und Emotion. Es geht um Macht, Männer und Monopole. 8:24 pm • 10 Januar 2012
Wer glaubt wird selig … Das glaube ich erst, wenn ich es sehe … 9:10 pm • 5 Dezember 2011
Das nehme ich mal als kurzen Verweis für meinen Korruptionsticker auf. Dieser Auftrag der Atomlobby war dem Professor, der ansonsten für das “Leitbild des ehrbaren Kaufmanns” eintritt, wohl selbst nicht ganz geheuer und daher hat er die Rechnung sicherheitshalber über die Agentur seiner Frau gestellt … Na gut, er hat ja auch nicht vom “ehrbaren Wissenschaftler” geredet … 1:39 pm • 29 Oktober 2011
Dass bei diesem Geschäft nicht alles (wahrscheinlich sogar ziemlich wenig) mit rechten Dingen zuging, hatte ich ja mal kurz erwähnt: Dabei ging es aber nicht nur in den Details “komisch” zu, sondern es stellte sich die grundsätzliche Frage, ob der Deal ohne die Zustimmung des Landtags beschlossen werden durfte. In dieser Frage gab es heute das Urteil und das lautet: Nein! Gerichtsurteil: EnBW-Kauf war verfassungswidrig | FTD.de Jetzt könnte man sich erfreut auf die Schulter klopfen und sich beglückwünschen, dass man das schon immer wusste. Nur ist das wirklich dumme an der Nummer, dass das Urteil irgendwie keine konkreten Auswirkungen hat. Es wandert niemand in den Knast oder bekommt zumindest eine Geldstrafe. Es verliert keiner seinen Job. Oder der Kauf wird rückabgewickelt. Oder oder oder. Als Konsequenz folgt … Nichts.h) werden jetzt nur noch 7 Yuan bezahlt. Die Kürzung beträgt also 9% (Dünnschichtzellen) bzw. 22% (Siliziumzellen).