"Das Jugendwort des Jahres löst bei seiner Bekanntgabe stets Verwunderung aus, doch es sollte nachdenklich stimmen, dass wir junge Menschen so selten in ihrer eigenen Sprache sprechen hören."
— „Der ist süß, den wähle ich vielleicht“ - Deus ex Machina
5:07 pm • 14 Mai 2013
Wenig überraschend ist das eine Senkung gegenüber den vorherigen Prognosen: EU-Winterprognose: 2013 0,1% (EU27), -0,3% EU17 - egghat’s not so micro blog Und bei der Prognose im Herbst wurden noch 0,4% (EU27) bzw. 0,1% (EU17) BIP Plus gesehen, was angesichts der Fehleinschätzung des letzten Quartals 2012 (das entgegen der Prognose im Minus landete), schon deutlich daneben ist. Naja, zur neuen Prognose: 2013 wird jetzt auch für die Gesamt-EU (EU27) mit 0,1% im Minus gesehen, das Minus der Eurozone (EU17) wurde leicht auf -0,4% erhöht. 2014 werden jetzt in der EU27 +1,4% (vorher +1,6%) und in der EU17 +1,2% (vorher +1,4%) gesehen. Die einzelnen Änderungen sind (wie die Gesamtsumme) wenig dramatisch. (Insgesamt schon, denn die EU-Kommission hat ja viermal im Jahr Gelegenheit, die Prognosen zu senken …). Frankreich wird jetzt leicht unter Null gesehen, was dann technisch eine Rezession wäre. Aber nun ja, so wahnsinnig groß ist der Unterschied zwischen plus und minus 0,1% dann auch nicht. Spannender schon die Änderung in Zypern. Dort werden jetzt 8,7% BIP-Minus für 2013 und weitere -3,9% für 2014 gesehen (vorher -2,5 und -1,3%). Dass die alte Prognose VIEL zu optimistisch war, hatte ich ja bereits geschrieben (Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Wie tief wird die Rezession in Zypern?). Und auch die neue Vorhersage scheint mir angesichts des fehlenden Geschäftsmodells für Zypern noch zu positiv zu sein. In Zypern ist durch den Haircut auf die Konten mit mehr als 100.000 Euro im Prinzip das gleiche passiert wie in Spanien oder Irland. Dort lag das Vermögen in Immobilien (die jetzt deutlich weniger wert sind, siehe Immobilienpreise in Europa seit 2000 bis heute. … - egghat’s not so micro blog), die Schulden hingegen sind genau so und weiterhin vorhanden wie zuvor. Und das war noch nie eine gute Basis für einen Wirtschaftsaufschwung. Übrigens muss man mit der neuen Prognose für das BIP auch die Prognose für den Schuldenstand Zyperns (der ja in Prozent des BIPs gemessen wird) überarbeiten. Dieser wird jetzt bei 109,5% des BIPs 2013 und 124% 2014 gesehen. http://ec.europa.eu/economy_finance/publications/european_economy/2013/pdf/ee2_en.pdf 12:56 pm • 3 Mai 2013
Das ist ja mal mager … Nur 1,2% Kundenzuwachs. Allerdings stieg der Umsatz um 14%, was etwas komisch ist, denn der Durchschnittsumsatz pro Kunde stieg nur um 1,39 auf 33,15€, was gerade einmal 4% entspricht. Woher stammt dann das Gesamtumsatzplus von 14%? Werbung? Andere Zählung der Kunden? Die Börse reagierte positiv, die Aktie stieg um 10%. Der Grund: Der Verlust halbierte sich nahezu von etwa 73 auf knapp 38 Millionen Euro. 11:28 am • 3 Mai 2013
Immobilienpreise in Europa seit 2000 bis heute. Ziemlich interessant. Kurz mal festgehalten, kann ich bestimmt noch mal gebrauchen. Krasser Anstieg und Verfall in Irland. Boom und Bust. Zurück auf Los. Überraschend, wie hoch die Immobilienpreise in Spanien noch sind (worin durchaus Restrisiko stecken könnte). Interessant auch Frankreich, wo sich die Immobilienpreise auf einem Niveau stabilisiert haben, das mehr als doppelt so hoch liegt wie 2000. Und Deutschland ist in solchen Vergleichen natürlich auch immer der Hammer. Im Landesdurchschnitt hat sich hier kaum etwas getan. Nicht einmal 20% sind die Immobilienpreise gestiegen, was unterhalb der Inflationsrate liegt. Allerdings sehen Metropolen (v.a. im Süden) komplett anders aus. Etwas übertrieben dürften die Preise da in den letzten 13 Monaten so stark gestiegen sein wie im Landesdurchschnitt in den letzten 13 Jahren … gefunden über http://twitter.com/aussietorres/status/330238171080192000 11:00 am • 3 Mai 2013
“reden” ist doch der passende Begriff in diesen Kreisen, oder ;-) ? Großbritannien hat den Druck auf seine Steuerparadiese jetzt so weit erhöht, dass diese Kontendaten an die EU weitergeben. Auch Deutschland bekommt damit Zugriff auf eventuelle Schwarzgeldkonten. (Die Kanalinseln reagierten schon früher mit einer Steueramnestie, wie sie auch zwischen der Schweiz und Deutschland im Gespräch war). Das psychologische Moment dieser Aktionen auf die superreichen Steuerhinterzieher dieser Welt würde ich nicht unterschätzen, auch wenn die Menge Geld, die dabei in die Staatskassen gespült wird, überschaubar bleiben dürfte. 1:35 pm • 2 Mai 2013
Hoffentlich haben die Mitarbeiter die Rechner nur mit Handschuhen angefasst, damit die sich nicht anstecken ;-) 187.300 Euro durch den Schornstein gejagt … Und 9 Monate keine funktionierenden Rechner im Institut (was durchaus weitere Kosten verursacht haben dürfte, z.B. Personalkosten) … Ich würde der IT-Firma, die die Nummer betreut hat, NIE mehr einen Auftrag geben, wenn diese nicht zwischendurch mal den Finger gehoben hat und auf die Schwachsinnigkeit der Aktion hingewiesen hat. 1:22 pm • 2 Mai 2013
Die Zeit hat interne Unterlagen einiger Behörden zugespielt bekommen, in denen der Umgang mit den lästigen Anfragen der nervigen Bürger geklärt wird. Wie schreckt man den Bürger im Vorfeld ab (Achtung, kann teuer werden), wie verhindert man, das da was Relevantes drin steht (Schwärzen), wie verwirre ich den Feind (bei unkritischen Anfragen einfach viel mehr Material rausgeben …). Das Ganze ist ein Spiegelbild eines Staats, der sich für nichts verantwortlich hält und sich seiner Dienstleistungs- und Rechenschaftspflichten offenbar nicht einmal ansatzweise bewusst ist … Transparenz: Behörden tun sich mit Informationsfreiheit schwer | Digital | ZEIT ONLINE (Den Begriff aus der Überschrift habe ich doch schon mal verwendet, finde es aber nicht wieder. Man nervt mich das, dass Google fast 3/4 meiner Einträge in diesem Zweitblog nicht indiziert hat …) 2:51 pm • 30 April 2013
“Nach einiger Zeit merkte ich, dass umso mehr Kohle am Ende für mich übrig blieb, je weniger ich selbst rauchte.” Bushido erklärt die Wirtschaft. Wenn man weniger Geld für Rauchwaren ausgibt, hat man mehr Geld für andere Sachen. Schau an! Welch Erkenntnis! Ich fürchte nur, dass das ungefähr den durchschnittlichen Wirtschaftssachverstand großer Teile der Bevölkerung widerspiegelt. NICHTGEDANKEN | Oliver Kalkofe liest Bushido (von WirLiebenKino) Gefunden über @sirtomate auf ADN. Geschichten, die das Leben schreiben tut. 12:39 pm • 26 April 2013
Der Peer Steinbrück Song - Hätte Hätte Fahrradkette. Merkel “rappt” eindeutig am besten. Selbst in dieser Disziplin schlägt die Angela den Peer. Update: Sorry, sollte eigentlich hier hin: ROTFL 11:48 am • 26 April 2013
Damit hat sich das kleine Zwischenhoch in der Einschätzung der aktuellen Lage wieder in Luft aufgelöst. Von März auf April sank die Einschätzung der aktuellen Lage um 2,7 auf 107,2 Punkte. Die Zukunftserwartungen gingen ebenfalls zurück, allerdings etwas weniger stark um 2,0 auf 101,6 Punkte. In der längerfristigen Betrachtung bleibt es wie gehabt: Die Beurteilung der aktuellen Lage geht weiter zurück, die zwischenzeitlich sehr negative Einschätzung der Zukunft (die Erwartungskomponente lag letzten Herbst bei nur 94 Punkten) hat sich stabilisiert. Damit nähern sich beide Komponenten dieses (IMHO wichtigsten) Stimmungsindikators weiter aneinander an. Und spiegeln relativ sauber den aktuellen Stand der deutschen Wirtschaft wider: Stabile Seitenlage. CESifo Gruppe München - ifo Geschäftsklimaindex gesunken Die heutige Gewinnwarnung von Daimler zeigt aber andererseits auch, dass es in einer solchen Situation durchaus Potenzial für Negativüberraschungen gibt. Die allgemein vertretene Prognose: “Vorerst noch mal Stagnation, dann aber wieder Wachstum” könnte dann durchaus wackeln …
Wenn ein IFG-Antrag eines Journalisten vorliegt, sind alle einschlägigen Ausnahmegründe (…) zu prüfen.