Bis zu 100 Jahre Haft drohen.
Das ist allerdings aus meiner Sicht ziemlich unwahrscheinlich, denn der Hauptangeklagte Hedgefondsmanager Raj Rajaratnam hat “nur” 11 Jahre Gefängnis bekommen.
Dass der Tippgeber eine höhere Strafe bekommt als die ausführende Person an der Wall Street wäre einigermaßen seltsam.
Update (11:32):
Die FTD schreibt von maximal 20 Jahren Haft …
Rajat Gupta: Gefallener McKinsey-Star mit Online-Fanclub | FTD.de
8:31 am • 22 Mai 2012
Das sind die Schweizer “Ableger” des berühmten Ante S. Es gab Urteile gegen 5 der insgesamt 9 Beschuldigten. Es gab vielmal 2 Jahre auf Bewährung, einmal 3 Jahre. Dazu kamen Geldstrafen von 600 bis 9.000 Schweizer Franken und zusätzliche Ersatzforderungen von 2.500 bis 15.000 Franken. 12:47 pm • 23 März 2012
Oh man, selbst diese ultaprimitive Nummer ist noch nicht vorbei: Aktien (wahrscheinlich die eigene) per Spam-Mail anpreisen. Mit grauenhaft maschinell übersetzen Texten (oder war das Bruce Darnell, der kann ja auk nicht sprekken?), hohlen Phrasen (soll ich hier noch eine Bruce Darnell Erwähnung einbauen …) und WKNs und Tickersymbolen, die mit Spaces und/oder Unterstrichen aufgefüllt werden, damit das für den Spamfilter nicht zu einfach wird. Kurz: mit allem, was ein Spam so braucht … Dabei schreit das schon beim ersten Lesen nach Beschiss. Kauft solche Aktien bloß nicht, da will nur jemand das potenziell (nahezu) wertlose Zeug noch loswerden. Darauf deutet auch die Geld-Brief-Spanne hin: 0,001 Cent zu 2,00 Euro. Woppah! Wenn du kaufst, zahlst du also 2 Euro, wenn du verkaufst, bekommst du 0,1 Cent. http://www.onvista.de/aktien/snapshot.html?ID_OSI=41754135&SEARCH_VALUE=A1JJ5G —- Hallo, —- 5:32 pm • 4 März 2012
Es gab über 50 Durchsuchungen in Deutschland und noch 30 weitere in Großbritannien. Ermittelt wurde wie im Fall der SDK/Nascacell/etc Story wegen Kursmanipulationen rund um diverse obskure Pennystocks. Die WiWo nennt zum ersten Mal Namen. Es geht um Aktien wie West african Mining. Und (mal wieder) involviert ist die VEM und auch ein “vernünftiger” Journalist, der auch schon bei Focus Money mit seiner Empfehlung für nascacell negativ aufgefallen ist … Ich hoffe, dass es nicht nur die üblichen Verdächtigen trifft, sondern noch ein paar neue erwischt. Der Sumpf ist groß Und tief genug .. Dass auch in UK ermittelt wird, ist übrigens auch ein gutes Zeichen. Damit könnte endlich der älteste Trick in der Welt der Kurspusher ausgehebelt werden: pushe aus dem Ausland, damit die Ermittlungsbehörden die Lust auf die Ermittlungen verlieren … FT Alphaville » Insider crack down in Germany and…northern England 1:23 pm • 3 März 2012
Die Story hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm, kam wohl schon am Freitag raus. Die japanische Börsenaufsicht hat dem Hedgefondsverwalter AIJ vorübergehend den Geschäftsbetrieb untersagt. AIJ hat umgerechnet knapp 2 Milliarden Euro überwiegend für Pensionspläne von Firmen (bzw. deren Mitarbeiter) verwaltet. Das Geld ging - wie bei Hedgefonds üblich - aus steuerlichen Gründen in Steuerparadiese wie die Cayman Islands oder die Bermudas. Nur wurde das Geld dort nicht angelegt, sondern ist versickert … Scheinbar sind 90% des Gelds weg, bzw. ist unklar, wo das Geld steckt. Ob davon noch was auftaucht oder sich der Skandal womöglich noch ausweitet, ist aktuell total unklar. Es dürfte auf jeden Fall in diesem Fall eher normale Arbeiter getroffen haben und weniger die Superreichen, die sonst in Hedgefonds investieren. Da kann man nur darauf hoffen, dass niemand seine komplette Pension über AIJ gemacht hat, sondern das nur ein Vermögensverwalter unter vielen war. 11:33 am • 28 Februar 2012
OK, es ist eine Story bei zerohedge (und da bin ich immer skeptisch), aber sie kam auch bei Bloomberg … Es geht mal wieder um ziemlich seltsame US-Anleihen, die pro Stück einen Nennwert von 1 Milliarden US-Dollar aufweisen sollen. Das gab es 2009 schonmal, damals sollten die angeblich Kennedy Bonds heissen ( siehe Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Zahl des Tages (19.06.09): 0), stellten sich dann aber schnell als gefälscht heraus. Auch wenn damals zuerst 124 Milliarden der beschlagnahmten 134 Milliarden als echt gemeldet wurden. (Mir war am Ende nicht einmal klar, ob es solche Bonds überhaupt gibt bzw. jemals gegeben hat.) Aber Milliarden? Pah! Das sind Summen, damit geben sich doch nur Bundespräsidenten oder anderes niedere Volk ab ;-) Hier geht es um Italien, um die Mama Mafia. Und die denken in anderen Dimensionen … Bei der gemeinsamen Aktion der italienischen Anti-Mafia-Ermittler und der Schweizer Polizei (“Operation Vulcanica”) sind angeblich gefälschte Anleihen im Gesamtwert von 6.000.000.000.000 (6 Billionen) Dollar beschlagnahmt worden. WTF? Das entspricht etwa 60% der aktuell ausstehenden amerikanischen Staatsanleihen! (Insgesamt haben die USA gut 15 Billionen Dollar Schulden, aber nicht alles davon ist in Form von US-Staatsanleihen). Beim letzten Mal sollte das Geld angeblich bei Schweizer Banken eingezahlt werden. Ich konnte mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die mit allen Wassern gewaschenen Schweizer Banken auf so einen plumpen Trick reinfallen würden. Da klingt die Erklärung heute (“Zahlung für Plutonium aus nigerianischen Quellen”) noch logischer, egal wie unglaublich seltsam diese Begründung auch sein mag … Aber ich schätze, dass auch dieses Mal die Story einige Updates bekommen wird und am Ende wohl nur wenig von dem heute gemeldeten übrig bleibt … (wie schon in meinem alten Artikel von oben) 4:49 pm • 17 Februar 2012
Zur Einstimmung auf den beginnenden Prozess im größten Pusher-Betrugsskandal der letzten Jahr eine kurze Zusammenfassung in der FAZ: Börsenbetrug: Gericht eröffnet Prozess wegen Kursmanipulation - Unternehmen - FAZ Mal schauen, was morgen dort passiert. Eröffnet wird der gesamte Komplex mit der Anklage gegen einen Börsenbriefschreiber. Bosler, Straub und Öfele kommen erst später dran; die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Was aus den anderen Vorwürfen geworden ist (gegen Janich, Beyer, Wagner, …) weiss ich aktuell nicht. DER SPIEGEL 40/2010 - Türkisch für Fortgeschrittene Und wo ich’s gerade lese: Was ist eigentlich aus dem Homm geworden? Update (22:42) Der Angeklagte ist übrigens Stefan F. Da der Name nun sowas von geheim zu sein scheint, empfehle ich einen Blick in ältere Artikel wie diesen: DER SPIEGEL 46/2010 - Bullshit mit Bildchen … Es wird gemunkelt, er würde alles beichten und als Kronzeuge für den Rest des Verfahrens bereitstehen. Das ist natürlich toll, wenn ein Insider mal umfassend auspacken würde. Das macht die Verteidigung des Rests einigermaßen schwierig … 11:13 am • 11 Januar 2012
Ich hatte es kurz verbloggt (Sparkasse Oberhausen versenkt 20 Mio. mit obskuren Kredit - egghat’s not so micro blog), daher update ich auch kurz. Der 20 Millionen-Kredit, den die Sparkasse Oberhausen vergeben hat, war dann doch zu viel des Guten. OK, nicht die Summe an sich, sondern die Tatsachen, dass erstens die einzige Sicherheit der (kaum überprüfbare) Lagerbestand war und zweitens einer der maßgeblichen Leute in der Firma schon wegen Betrugs vorbestraft war. Damals hat er übrigens als Sicherheit auch Waren gehabt und die zwischen zwei Lagern hin- und hergekarrt. Einmal nach OB, wenn die Sparkasse OB den Warenbestand sehen wollte, einmal nach XY, wenn die Sparkasse XY den Warenbestand sehen wollte. Eigentlich sollte man meinen, dass eine solche Nummer zu einfach ist, um einmal zu funktionieren … Nun gut, scheinbar klappt das sogar zweimal … Oberhausener Sparkassenchef nach Kreditdebakel gekündigt - Oberhausen | DerWesten Die 20 Millionen Euro sind übrigens etwas mehr als ein Jahresgewinn für die Sparkasse Oberhausen. Da der Überschuss der Sparkassen an soziale Zwecke (im weitesten Sinne) geht, tut das meiner armen Heimatstadt durchaus weh … 11:56 am • 3 Januar 2012
17 weitere Festnahmen, noch mehr Spiele im Fokus der Ermittler, dieses Mal auch drei Partien aus der höchsten italienischen Spielklasse. Unter den 17 Verhafteten auch 5 Fußballprofis, von denen 4 noch aktiv sind. Hmm hmm hmm. 12:26 pm • 19 Dezember 2011
Und die Wirtschaftsprüfer pennten. Allerdings wird bei der NYT die Deutsche Bank nicht erwähnt, über deren Konto auf den Cayman Islands 410 Millionen Dollar liefen (siehe Olympus: 1,24 Mrd. Euro Verlust versteckt, - egghat’s not so micro blog), sondern Nomura und die Société Générale. Es sollen nur unvollständige Berichte an die Aufsichtsbehörden abgeliefert worden sein, in denen die suspekten Zahlungen aus dem Olympus-Umfeld verschwiegen wurden. Und die Wirtschaftsprüfer waren - soll man sagen wie immer - auch nicht unschuldig. KPMG AZSA (KPMG Tochter in Japan) und Ernst & Young Nippon sollen schlampig gearbeitet haben. KPMG AZSA soll 2009 sogar massive Zweifel an den Zahlungen gehabt haben, ließ sich aber von der Behauptung des Olympus Management, dass die Zahlungen bereits von dritter Seite überprüft worden seien, breitschlagen.
MR_1 .F ist das heibeste Penny Stock vom 2012 auf dem Frankfurt Stock Exchange!
Aktuelle Pressemitteilung bestatigt sehr gute Ergebnisse und das 100% Aktienexposure innerhalb kurzester Zeit!
Jetziger Preis: 2.0 EURO
Steigen Sie jetzt ein!!
Tag des Handels: 5 Marz 2012
Symbol: MR_1 .F
WKN: A 1_J J_5_G
Aktuelle Pressenmitteilung:
MR1 - (MR_1 .F - WKN: A 1_J J_5_G) Das - und Mr123 Glucksspielgesellschaft plant die Steigung in den’Entry Standard’ an der Frankfurter Wertpapierborse ‘FWB’.
- Die existierenden Dienstleistungen der Gesellschaft in Skandinavien werden 2012 auf den ausschlaggebenden mitteleuropaischen Markten wie Deutschland, Polen, Osterreich und Ungarn erweitert werden.
-Die Gesellschaft sucht aktiv nach M&A-Moglichkeiten in den Gebieten Pennyauktionen und Online-Spielkasino-Glucksspiele, Sportwetten und Lotteriespiele.
-Die Firma hat derzeit uber 600.000 User in 5 Markten.
Limassol, Zypern, 2. Marz 2012 -Mr123, Plc. (MR_1 .F - WKN: A 1_J J_5_G), das auf der Isle of Man ansassige Unternehmen und Besitzer von mr123 projektiertin den nachsten paar Wochen unter Vorbehalt der Aufnahme des pendenten Prospekts einen Aufstieg in den ‘Entry Standard’ der FWB.
Der offene Markt wird auch als geregelter Devisenmarkt bezeichnet, da er von der Frankfurter Wertpapierborse selbst, und nicht von der EU, geregelt wird. Der Standardeintrag gehort zum Freiverkehr, wahrend der General und Prime Standard zum Geregelten Markt gehoren.
Mehrere Firmen werden zuerst im First Quotation Board gelistet, mit einem kurzfristigen Zweck des Aufstiegs in den Entry Standard und dem langfristigen Ziel des Aufstiegs in die Segmente des General oder Prime Standard, sobald sie dafur qualifiziert sind.
‘Wir sind der Meinung, dass es die Zeit ist, unsere Gesellschaft zusammen mit den erstklassigen Marken auf der FWB in den ‘Standard Entry’ aufzunehmen, da unsere Aktionare von den neuen Regelungen durch den Einsatzder hoheren Standards fur die Rechenschaftslegung und Regeltreue profitieren werden’, gab der Grunder von Mr123, Herr Jussi Mantyla, an. ‘Da wir erst vor kurzer Zeit gelistet wurden, ist dies ein ausschlaggebender Schritt fur den Glauben unserer Kunden und die Transparenz unseres Unternehmens.’, so Herr Jussi Mantyla weiter.
Unternehmen in den Bereichen Pennyauktion, Online-Spielkasino, Sportwetten und Lotteriespiele waren in den vergangenen Jahren das Ziel privater Effektenplatzierungen. Auf offentlichen Borsen waren sie allerdings nicht verfugbar.
Mr123 hat nach der bestatigten IFRS-Rechnungslegung der Firmen, die diese Dienstleistung anbieten, von 2008 bis heute einen Vertrieb von uber 10 Millionen EUR erzielt.
Die Gesellschaft sieht den Sektor Glucksspiele als naturlicheExpansion des Auktionsservices und ist auf der Suche jetzt aktiv nach einer effektiven Losung, um seinen User ein breiteres Sortiment an Glucksspielprodukten mit voller europaischer Lizenz anbieten zu konnen.
Die Geschichte von Mr123
‘Wir sind die weltweit erste Webseite,die auf Pennyauktionen spezialisiert. Unsere Geschichte fingAnfang 2008 in Finnland -, wo wir uns eine neue clevere Methode ausgedacht haben, wertvolle Sachen auf eine aufregende und preiswerte Art und Weise zu verkaufen. Das Unternehmen hat sich gleich zu einem der am schnellsten wachsenden IT-Gesellschaften in Skandinavien entwickelt.
Die Funktionsweise des Systems kann dadurch erklart werden, ein Penny-Angebot fur eine Sache auszugeben und es gegen andere Angebotsteller konkurrieren zu lassen, bis die Pennys ausgehen. Der Abgabepreis von Pkws, Konsumartikeln, Computern, Mobiltelefonen ist dadurch extrem niedrig, gewohnlich mit einer Preissenkung von 95 % gegenuber dem Einzelhandelspreis. Die Gesellschaft erzielt Gewinn, indem es den moglichen Anbietern virtuelle Pennys verschafft, die angewendet werden, um ein Anerbieten fur Produkte abzugeben. Es bestehen zahlreiche Kaufkategorien.
Das Konzept der Penny-/Cent-Auktionen wurde in den Massmedien weitgehend abgedeckt und weckte einen Anreiz unserer Benutzer, da damit Zehntausende von Leuten wertvolle Waren mit sehr kleinen Geldsummen kaufen konnten. Nach drei Jahre hat sich diese Erneuerung nun in aller Welt verbreitet und kummert bei Millionen von Menschen fur Vergnugen und spannende Momente!
Heute sind wir ein weltweitesUnternehmen mit Sitz in Limassol, Zypern, das in mehreren Landern arbeitet. Unsere Kontaktangaben finden Sie weiter unten.’