Das ist aus zwei Gründen interessant
1. sind die Flügel für die Vögel gefährlich
2. machen die Flügel Lärm.
Aber die tunesische Firma Saphon Energy verspricht noch mehr …
Mehr Leistungsausbeute, Ergo mehr Energie aus der gleichen Menge Wind
Billigere Produktion des Geräts an sich und
eine Option, die Energie zu speichern. Diese wird leider nicht weiter erläutert
So rein aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass das ein bisschen viele Versprechen auf einmal sind, die mit ein paar Fakten und Details zu wenig unterlegt werden… Aber nun ja, vielleicht wird das ja doch was …
9:02 am • 12 November 2012
und steigt in den Handel mit Blutdiamanten ein. Der dänische Dokumentarfilmer Mads Brügger ist genauso vorgegangen: Für 135.000 Euro hat er sich den “Diplomatenausweis” (inkl. Führerschein und Ehrendoktorwürde) von Liberia für die Botschaft in den Zentralafrikanischen Republik gekauft. Damit hat er dann die diplomatische Immunität und damit könne man, so Brügger trocken, “Millionen in Dollar oder Diamanten durch die Schleusen am Flughafen bringen, und kein Mensch hält Sie auf.” Tja, und weil sich das alles schon so anbietet, stieg er gleich noch in eins der wohl düstersten Geschäfte Afrikas ein, den Handel mit Blutdiamanten. Eine Mischung aus Borat und Ecomist. Hört sich an, als sollte ich mir das anschauen … (und ihr das Interview in der FTD lesen). Mischung aus “Borat” und “The Economist”: Der Mann mit der Botschaft | FTD.de 11:57 am • 27 April 2012
Interessante Einschätzung von Norbert Häring. Nicht nur, weil ich das bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2006 an Yunus noch komplett anders gesehen haben (siehe Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Toller Friedensnobelpreis!, meine Güte, ich blogge schon seit 2006?!?). Ich sehe das heute etwas differenzierter, wenngleich nicht so negativ wie Häring. Häring meint, dass Mikrokredite in vielen Ländern eine Kreditblase ausgelöst hätten (mit den üblichen Folgen wie unrentable/sinnlose Projekte werden finanziert, Schulden erdrücken die Kreditnehmer, …). Außerdem habe die breite Verfügbarkeit von Mikrokrediten die Verfügbarkeit von normalen (und damit auch größeren) Krediten eingeschränkt. Der letzte Punkt ist natürlich schwierig zu überprüfen, die britische Studie, auf die sich Häring bezieht, würde ich gerne mal lesen (Hinweise wie immer gerne in die Kommentare!). Wichtiger wären laut Häring internationale Wettbewerbsfähigkeit, größere Strukturen (= Fabriken), bessere Infrastruktur, etc. pp. Das mag sicherlich alles richtig sein, nur wer will ernsthaft einen Subkontinent wie Indien (oder gar halb Afrika) in absehbarer Zeit mit einer brauchbaren Infrastruktur (Energie, Wasser, Abwasser, Straßen, Telekommunikation) versorgen und wer soll das bezahlen? Das wird in einigen Metropolen funktionieren, aber niemals in der Fläche. Und wenn man möchte, das noch irgendjemand auf dem Land wohnen bleibt und dort Nahrungsmittel produziert, muss man den Menschen dort was bieten. Zum Beispiel den Zugriff auf den Wetterbericht, auf die Preise von Hirse auf dem Markt, etc. pp. Und genau dafür machen Mikrokredite weiterhin EXTREM viel Sinn: Energie (Solar oder Wasser) in Gebieten, die auf lange Zeit nicht ans Stromnetz angeschlossen werden. Und gleich danach ist Telekommunikation der nächste Schritt. Auch der Zugang der weiblichen Hälfte der Bevölkerung zu Krediten (was immerhin zur teilweisen wirtschaftlichen Unabhängigkeit vom Mann führt) kommt in vielen Ländern ausschließlich über Mikrokredite. In vielen Ländern waren Frauen früher schlicht nicht kreditwürdig. Das mag sich geändert haben (und Mikrokredite in Teilen überflüssig gemacht haben), aber darauf würde ich nicht setzen. IMHO spricht Häring richtigerweise ein Problem der Mikrokredite an: Es kann eine Kreditblase entstehen. Das ist aber schon eine wacklige Kritik, denn Kreditblasen entstehen bekanntlich auch, wenn man das “Mikro” aus dem Wort “Mikrokredit” streicht. Aber die IMHO wichtigere Kritik: Die Lösung von Häring, dass die bessere Lösung Investitionen in eine wettbewerbsfähige Wirtschaft wären, ist utopisch, um nicht zu sagen blauäugig. Dazu sind die Investitionen viel zu gewaltig und der Zeitraum, bis diese in der breiten Bevölkerung und der Fläche zu Wohlstandsgewinnen führen, einfach viel zu lang. Mit Mikrokrediten kann man vielen Menschen in vielen Regionen der Welt deutlich schneller und effektiver helfen. Bin mir sicher, der Artikel wird einige Wellen schlagen. Meinen Senf dazu habt ihr hiermit schonmal ;-) Stimmt es, dass …: … der Nobelpreis für Yunus ein Irrtum war? - Konjunktur - Politik - Handelsblatt Update (14:41): @MTWirth hat mir in seinem (lesenswerten) Kommentar einen Hinweis auf die Studie hinterlassen. Das ist zwar kein direkter Link auf die Studie, sondern nur auf eine Zusammenfassung. Aber wenn diese stimmig ist, sagt diese Metastudie (Überblick und Zusammenfassung anderer Studien) nicht sehr viel mehr als: Wir wissen noch nichts, wir müssen noch forschen, wir können positive Wirkungen noch nicht statistisch/empirisch belegen. Das heisst aber noch lange nicht, dass das Gegenteil gilt und Menschen durch Mikrokredite in Schuldenspiralen versinken und das alles kontraproduktiv ist. 12:24 pm • 22 Februar 2012
Ja wenn schon korrupt, dann richtig. Der Sudan ist zwar bitterarm, aber müsste es dank der Ölvorkommen eigentlich nicht sein. Mit im Boot soll übrigens die Lloyds Bank aus London stecken, die aber umgehend dementiert hat. Naja, warten wir mal ab … WikiLeaks cables: Sudanese president ‘stashed $9bn in UK banks’ | World news | The Guardian