Arg, das sollte noch gar nicht online gehen … Dann tipper ich noch schnell was …
Die Geschichte erinnert stark an die Ergo-“Ausflüge” nach Budapest (etc.). Nur geht es dieses Mal nicht um den Verkauf von Versicherungen, sondern um den Verkauf von Finanzprodukten bei Banken.
Zum Beispiel Aktienanleihen. Diese warfen 1 bis 2% des Anlagesumme an Provision für die vermittelnde Bank ab. Man musste also nur genügend viel an Privatanleger vertickern und konnte dabei richtig Geld verdienen. Dass das Produkt für den großen Teil der Anleger nicht das richtige war: Drauf gesch*****.
Bei Fonds, insbesondere bei geschlossenen Fonds, dürften die Vermittlungsprämien noch deutlich höher sein. Und das “knallige Incentive” aus der Überschrift auch tatsächlich mal angeboten worden sein …
2:00 pm • 3 Juli 2012
Die spinnen doch komplett … Wer braucht das? 12:00 pm • 22 März 2011
Als hätte es die Lehman-Pleite nie gegeben … “Wir schauen nur kurz auf und grasen dann gemütlich weiter” Und nächstes Jahr werden es wohl noch mehr, weil die Zulassungsgebühr, die bei der BAFin fällig wird, von etwa 25 auf unter 2 sinkt. Ich schätze, dass auch heute noch ein Großteil der Käufer zu der Gruppe Mensch gehört, die das eigentlich besser nicht kaufen sollten … Weil sie es nicht verstanden haben und/oder es nicht zu ihrem Risikoprofil passt. 8:31 am • 1 Januar 2011
Dass das vorher noch niemand versucht hat … Wobei die Chancen auf einen Erfolg wohl ziemlich gering erscheinen. Die “kleiner als 90%” des Anwalts stimmen zwar, ich hätte aber eher “kleiner als 9%” geschrieben … Ein deutscher Anleger, der für 30.000 Euro Zertifikate der Pleite gegangen Bank Lehman Brothers gekauft hat, verklagt jetzt die Ratingagentur Standard & Poors. Das Rating von A+ sei viel zu gut gewesen und habe dem Anleger eine Sicherheit vorgetäuscht, die es am Ende nicht gab. Der Kläger ist angeblich bereit, durch alle Instanzen zu klagen. Außerdem betont der Anwalt, dass auch gegen die Konkurrenten Fitch und Moody’s Klagen angestrebt würden. 3:01 pm • 7 Juni 2010
Macht mehr als 2.000 neue Zertifikate am Tag. Irre, oder? Und das Platzen des ersten Zertifikate-Emittenten Lehman Brothers liegt nicht einmal 1,5 Jahre zurück. Die Anleger vergessen scheinbar schnell … 9:12 pm • 25 Januar 2010
Schinbar nur wenig gelernt haben die Emittenten von Zertifikaten. Warum auch? Das Geschäft läuft ja wieder fast so gut wie vor der großen Krise … Wer oder was war nochmal Lehman?