"Aber all die [DAX]-Gewinne werden nicht ausreichen, diese Schäden zu bezahlen, die im Moment angerichtet werden."
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Mal wieder ein Vor-Ort-Bericht von DonAlphonso aus Italien. Kein schöner …
:::denn sie wissen nicht, was sie tun sollen:::
Denn mit der Überschrift ist das gemeint …
7:34 pm • 24 Mai 2013
Es heisst nicht umsonst Abwärtsspirale. Erst geht’s am Immobilienmarkt bergab, dann mit den Immobilienkrediten, dann mit den Verbrauchern, dann mit den Verbraucherkrediten, dann mit den Unternehmen, dann mit den Unternehmenskrediten. Und jede neue Stufe sorgt dafür, dass die anderen Stufen zuvor noch etwas weiter nach unten führen als bislang. Mit den Immobilienkrediten scheinen die spanischen Banken jetzt im wesentlichen durch zu sein (wenn da nicht doch noch eine erneute Abwärtswelle kommt), nun folgen die Unternehmenskredite. Nun ja, kein Wunder. Wenn niemand mehr baut und niemand mehr konsumiert, geht es Unternehmen auch nicht wirklich gut … 10 Mrd. Euro könnte die Banken diese neue Krisenfront kosten. Warten wir mal ab. Die spanische Zentralbank ist auch vergleichsweise ruhig und glaubt, dass die Banken das aus eigener Kraft schaffen können. 2:39 pm • 24 Mai 2013
Kurzfristig steht ausreichend Geld zur Verfügung. Mittelfristig sieht die Sanierung vor, dass das Stadion in den Besitz der Stadt Duisburg übergeht und danach die Miete von 5 auf 1,7 Millionen Euro pro Saison sinken soll. Im Klartext: Die eh schon hoch verschuldete Stadt Duisburg soll das Stadion für einen Haufen Geld - um nicht zu sagen zu viel Geld - kaufen, um es dann für wenig Geld - um nicht zu wenig Geld - an den MSV zurückzuvermieten. Klingt jetzt irgendwie nicht nach einem guten Deal für den Steuerzahler … MSV: Kurzfristige Rettung geglückt | Fußball - 2. Bundesliga | RevierSport online 8:54 pm • 23 Mai 2013
— Krass! Steueroasen-Anonym-Geschäfte als “Standardprodukt”. Schwyzer … Update (24.05.13): Zurückgetreten. Was ne gemeine Welt. Nicht einmal mehr der Kauf von Standardprodukten einer Schweizer Bank ist noch unverdächtig ;-) 3:32 pm • 23 Mai 2013
Zwar ist das Volumen nicht der wirklich wichtige Punkt in der Diskussion um die Drosselkom (der wichtige Punkt ist die Netzneutralität und deshalb solltet ihr das Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Die Telekom-DroSseL ist völlig legitim, solange … und das Drosselkom Petition zeichnen! Bitte! Wichtig! - egghat’s not so micro blog und das ePetition für gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität lesen und diese Petition beim Bundestag unterzeichnen Petitionen: Petition 41906). Aber wenn die Telekom den Leute mit einer Grafik vorrechnen will, dass 75 Gigabyte im Monat kein Problem seien, reicht eine kleine Gegenrechnung. Man nehme die Annahmen der Telekom, die auf Monatsbasis ganz großzügig aussehen, und rechne diese auf 4 Personen und einen einzelnen Tag herunter. Dann sieht das alles sehr sehr viel weniger großzügig aus. Man darf dann pro Kopf nur noch ein paar Minuten Filme schauen, ein paar Websites aufrufen und ein paar Minuten online zocken. Und dann wird klar, wie weit die Drossel Deutschland in die Steinzeit zurückwirft. Denn dass Dienste wie die iCloud, iTunes Match, die Cloud-Lösungen von Google, Online-Backups, etc. gar nicht erst auftauchen, ist ja auch kein Zufall. Update (15:38): Thomas Mach merkt auf G+ auch noch an, dass Updates fehlen. Für meinen Haushalt (2 iPhones, 1 iPad, 1 Macbook, 1 Windows-Laptop) kommen so geschätzt 20 GB im Monat zusammen (Ich gebe zu, dass ich zu viele Apps installiert habe, aber nun ja, so ist es nun mal). 12:46 pm • 23 Mai 2013
Ist der Deutschen Bank der Gewinn wichtiger als Recht und Moral? Das fragt das ZDF und klagt an. Es ist die Aneinandereihung der diversen Skandale, in die die Deutsche Bank in den letzten Jahren verwickelt war. LIBOR-Manipulation. Kunden schlechte Produkte (Zinsdifferenzgeschäfte) angedreht. Risiko von Produkten verschwiegen. Manipulation bei CO2 Zertifikaten. CDOs (US-Immobilien), etc. pp. Ein paar dieser Geschäfte werden genauer vorgestellt. U.a. ein Zinsdifferenzgeschäft an einen Mittelständler. Das CO2-Umsatzsteuerkarussell, an dem die Deutsche Bank (möglicherweise aber unwissend) beteiligt war. Und die Bilanzfälschungen in der Finanzkrise, in der die Deutsche Bank Schrottpapiere weiter zu den alten Kursen bilanziert haben soll und so die Vermögensseite der Bilanz um 16 Mrd. Euro zu hoch ausgewiesen haben. Die Deutsche Bank kommt kaum zu Wort, es ist ziemlich einseitig. Aber nun ja. Kann man sich anschauen, habe schon deutlich schlechtere Dokus zu Wirtschaftsthemen gesehen … Oben als Video bei Youtube oder bis mindestens zum 27.5.in der ZDF Mediathek: Unheimliche Geschäfte - ZDF.de ohne Flash (und mit Rechtsklick runterladbar …): http://www.vavideo.de/video/317968/unheimliche-geschafte.html 8:30 am • 23 Mai 2013
So. Ein Link zur Bild. Da habt ihr’s … Aber die Ausnahme ist gut begründet. Neben der unsäglichen Überschrift ist die Zusammenfassung des geheimen Untersuchungsberichts der EU nämlich ganz gut und außerdem - sehr lobenswert - hat die Bild das Dokument auf ihrem Server zur Verfügung gestellt (sonst wüsste ich ja auch nicht, dass die Zusammenfassung was taugt …). Der Bericht belegt alle Vorurteile über das zyprische Bankensystem. Briefkastenfirmen en masse, lasche Kontrollen, wenig Überwachung. In den Details wird es durchaus spannend. Viele der Kontoinhaber sind über mehrere Stufen mit Treuhändern und Zwischenholdings getarnt. Als wenn das noch nicht kompliziert genug wäre, ändern sich diese Konstruktionen häufig. Das alles dient natürlich nur zur Tarnung des eigentlichen Besitzer, der schon wissen wird, warum er sich tarnt und warum er so viele Anwälte dafür bezahlt … Das führt im Endergebnis dazu, dass die zyprischen Banken in 27% der Fälle gar nicht wissen, wem das Geld auf dem Konto eigentlich gehört. Dass die zyprischen Banken dazu durchaus in der Lage wären, zeigt der Anteil der unklaren Daten bei den vergebenen Krediten: Hier liegen nur in 11% der Fälle unklare Daten vor. Kurz: Wenn die Bank Geld bekommt, prüft sie lasch, wenn sie Geld verleiht, legt sie Wert darauf, den Besitzer zu kennen. Das Ganze wird noch schlimmer, wenn man weiss, dass das zyprische Unternehmensverzeichnis einen Bearbeitungsstau von 10 Jahren hat (meldet Bild, im Dokument finde ich das nicht). Bei einem derart schlecht gepflegten Firmenregister wird das Auseinanderklamüsern (ich liebe dieses Wort, merkt man, gell?) der eh schon komplizierten Firmen-Holding-Treuhänder-Strukturen quasi unmöglich. Auch die Erkennung von Geldwäsche bei den Banken scheint (absichtlich?) schlecht zu funktionieren. Die Wirtschaftsprfüfer von Deloitte habe bei einem schnellen Scan über die größten Konten 29 auffällige Transaktionen gefunden, die Banken selber keine einzige … Das Originaldokument bekommt man hier. Update (16:06); Pantelouris findet den Bild-Artikel unterirdisch. Nun ja, das sehe ich anders (auch wenn er einige valide Punkte anspricht, allerdings auch vieles verschweigt. Denn die Bild hat sich die Sachen ja nicht ausgedacht, die stammen von der EU) Mein dir deine Bildung! « Michalis Pantelouris 3:34 pm • 22 Mai 2013
Das ist eins, dass zwar als Uuuuuu taugt, aber nicht als Boot. Kurz: Es geht ziemlich gut unter, kommt aber nie mehr hoch. Passiert jetzt in Spanien. Das U-Boot ist satte 100 Tonnen zu schwer und säuft daher direkt ab. Man kann es u.U. noch retten, indem man umbaut, u.a. ist eine Verlängerung denkbar (Mittelteil dann wahrscheinlich in Holz, damit es Auftrieb generiert ;-) ). Wie viel der bisher investierten 530 Millionen Euro noch zu retten sind, ist unklar. (Gesamtvolumen des Auftrags waren 2,2 Milliarden). Vielleicht kann man das spanische U-Boot ja irgendwie mit unserer deutschen Drohne kreuzen? Spain just spent $680 million on a submarine that can’t swim - Quartz Via RalfDrescher auf Twitter. 9:08 am • 22 Mai 2013
Yahoo betreibt bereits unter anderem Facebook und Google.
AUTSCH!
(gefunden über @doener)
Kann den Satz aber im Internet nirgendwo finden, das *könnte* ein Fake sein. Unvorstellbar erscheint das aber nicht, denn ein ähnlicher Satz lässt sich finden:
“Yahoo betreibt neben Google und Facebook eines der größten Anzeigensysteme im Internet.” (Yahoo kauft Tumblr: «Wir versprechen, es nicht zu versauen» - Computer - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung)
Und wenn man da einen Redakteur-ohne-Ahnung™ kürzen lässt, erscheint der Artikel durchaus vorstellbar … 10:59 am • 21 Mai 2013
Emnid-Umfrage: Große Mehrheit gegen höhere Spitzensteuersätze Das ist (für mich) erstmal eine Überraschung. Nur 14% finden, dass der aktuelle Spitzensteuersatz von 45% zu niedrig ist. 4% haben keine Meinung. Satte 63% glauben, dass 45% in Ordnung sind, 19% halten ihn sogar für zu hoch. Hmm, hat Emnid vielleicht Mist gebaut? Ist der Auftraggeber INSM vielleicht Schuld und hat die Fragen in die gewünschte Richtung gelenkt? Hier könnte man nach den Erfahrungen bei vielen Umfragen der Qualitätsmedien durchaus skeptisch werden … Die Transparenz der INSM ist aber vorbildlich und die Fragestellung wird nicht verheimlicht, sondern ganz offen kommuniziert: “Frage: In Deutschland gilt bisher für Alleinstehende ab einem Jahreseinkommen von ungefähr 53.000 Euro der Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Bei Jahreseinkommen über 250.000 Euro kommt zu diesen 42 Prozent eine sogenannte Reichensteuer von 3 Prozent dazu. Der Spitzensteuersatz beträgt dann also 45 Prozent. Finden Sie diesen Steuersatz zu hoch, zu niedrig, oder finden Sie diesen Steuersatz angemessen?” Kritik habe ich an dieser Fragestellung nicht. Und dass ein Umfrageinstitut wie Emnid ein halbwegs repräsentative Umfrage hinbekommt, darf man denen schon zutrauen. Was dann vielleicht etwas komisch ist: Bei der Frage oben sind nur 14% der Meinung, dass der Spitzensteuersatz zu niedrig ist. Bei der folgenden Frage: “Bisher gilt für Singles ein Steuersatz von 45 Prozent ab 250.000 Euro Jahreseinkommen. Die Grünen wollen einen Steuersatz von 45 Prozent bereits ab 60.000 Euro Jahreseinkommen erheben. Jahreseinkommen ab 80.000 Euro sollen 49 Prozent zahlen. Was ist Ihre Meinung dazu?” sagen auf einmal 32%, dass sie “eher dafür” seien. Obwohl nur 14% den Spitzensteuersatz für zu niedrig halten, sind plötzlich 32% eher für die Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Das passt jetzt mal nicht so wirklich zusammen … Es kippen ja doch eine ganze Menge Leute von “angemessener Spitzensteuersatz” auf “Erhöhung OK”. Kann man vielleicht Umfragen zu solch komplexen Themen überhaupt nicht vertrauen?"Das Produkt wurde in dieser Form von der UBS als Standardprodukt angeboten, um Käufern die gebotene Privatsphäre zu bewahren"
ZDF Doku: Unheimliche Geschäfte
Die Skandale der Deutschen Bank