Immobilienpreise in Europa seit 2000 bis heute.
Ziemlich interessant. Kurz mal festgehalten, kann ich bestimmt noch mal gebrauchen.
Krasser Anstieg und Verfall in Irland. Boom und Bust. Zurück auf Los.
Überraschend, wie hoch die Immobilienpreise in Spanien noch sind (worin durchaus Restrisiko stecken könnte).
Interessant auch Frankreich, wo sich die Immobilienpreise auf einem Niveau stabilisiert haben, das mehr als doppelt so hoch liegt wie 2000.
Und Deutschland ist in solchen Vergleichen natürlich auch immer der Hammer. Im Landesdurchschnitt hat sich hier kaum etwas getan. Nicht einmal 20% sind die Immobilienpreise gestiegen, was unterhalb der Inflationsrate liegt. Allerdings sehen Metropolen (v.a. im Süden) komplett anders aus. Etwas übertrieben dürften die Preise da in den letzten 13 Monaten so stark gestiegen sein wie im Landesdurchschnitt in den letzten 13 Jahren …
gefunden über http://twitter.com/aussietorres/status/330238171080192000
11:00 am • 3 Mai 2013
In Großbritannien ist Starbucks relativ früh als Steueroptimierer an den Pranger gestellt worden. Dabei unterscheiden sich die Praktiken nicht wirklich von denen bei Google, Microsoft, Apple und Amazon. Da ich zu Starbucks bisher noch nichts geschrieben habe, hole ich das mal nach. Heute gab es eine Anhörung von Starbucks im Finanzausschuss des deutschen Bundestags. Dabei betonte Starbucks (obwohl nicht vor Ort, man reichte die Stellungnahme nur schriftlich ein), dass man sehr wohl Steuern zahle. Und zwar mehr als 19 Millionen in den letzten drei Jahren. Das macht gut 6 Millionen pro Jahr. Auf 161 Filialen, ok rechnen wir mal mit 150 im Dreijahresdurchschnitt (der Laden wächst ja, auch wenn ich nicht weiss warum) macht das 40.000 Euro Gewinn pro Jahr. Könnt ihr Euch bei den Preisen (5,50€ für etwas Kaffee auf viel Eis) nicht vorstellen? Na gut, ich auch nicht. Und jetzt der eigentliche Clou - Steuern definiert Starbucks als “Steuern und Abgaben” u.a. an “Sozialkassen und als Unternehmenssteuer”. Steuern an Sozialkassen? Was noch? Der Arbeitgeberanteil der Krankenkasse gilt als Steuerzahlung? Was labert Starbucks da für eine Grütze? In der Frage ging es konkret um die Versteuerung der Gewinne. Dass Starbucks mit solchen Nebelkerzen um sich wirft, zeigt nur, dass Starbucks natürlich keine Steuern bezahlt und die Gewinne - wie die anderen oben genannten US-Konzerne auch - über Lizenzzahlungen und den Double Irish - Dutch Sandwich aus Europa in Steueroasen transferiert. Bin gespannt, ob der Bundestag am Thema dranbleibt. V.a. auf die Niederlande und Irland einwirkt, dass dieses Schlupfloch geschlossen wird. Aber mächtige Interessen sind dagegen. Als Irland pleite war, hätte die Rest-EU alle Möglichkeiten gehabt. Aber konnte nicht oder wollte nicht. Aber heute wieder über die Steueroase Zypern meckern wenn man vor 4 Jahren in Irland auch nichts dagegen gemacht hat … Update: Zu Starbucks gibt’s einen schönen Hintergrundartikel in der SZ: Starbucks - Kaffee vermarkten, Steuern sparen - Wirtschaft - Süddeutsche.de 11:22 pm • 20 März 2013
Aber nur die nachrangigen Gläubiger … Wer Sparbücher oder erstrangige Anleihen hatte, bekommt von der Pleitebank das komplette Geld zurück (natürlich nicht von der Bank, sondern vom Staat). In Spanien hatte man ein ähnliches Vorgehen bei der Bankia auch schon geplant. Da gingen die Sparer, die die Anleihen hielten, aber auf die Straße und bekamen dann doch ihr Geld zurück. Die Bank habe die Anleger über die Nachrangigkeit getäuscht. Was natürlich auch nicht schwierig ist, weil 90% der Anleger den Unterschied zwischen Vor- und Nachrangigkeit nicht kennen dürften. In Irland wurden vor ein paar Jahren übrigens alle Bankgläubiger ausgezahlt, weil die EZB (und Merkel) das wollte. Man könne die Ansteckung anderer Banken nicht riskieren. Erst müsse man eine Insolvenzordnung für Banken schaffen. Toll, dass man aus diesem Grund Bankgläubiger auch 2013 noch (nahezu) vollständig retten kann. Was haben die Politiker in den letzten 5 Jahren eigentlich getrieben? Niederlande : Europa enteignet erstmals die Gläubiger einer Bank - Nachrichten Geld - DIE WELT Die SNS ist übrigens nicht wirklich klein. Die Bilanzsumme liegt immerhin bei 134 Mrd. Euro, das ist knapp ein Viertel des BIPs der Niederlande. Die Verstaatlichung wird den Staat geschätzte 3,7 Mrd. Euro kosten, wenn sich denn die Sicherheiten zu Geld machen lassen. Was gar nicht so sicher ist, die Preise am holländischen Immobilienmarkt sind ja schon länger im Sinkflug und nun ja, die Geschwindigkeit des Preisrückgangs nimmt nicht ab … 5:40 pm • 27 Februar 2013
Nahezu steuerfrei versteht sich. Laut Bloomberg soll Google allein 2011 9,8 Mrd. Dollar aus der Tochter in den Niederlanden auf die Bermudas transferiert haben. Dadurch soll Google Steuerzahlungen in Höhe von etwa 2 Mrd. Dollar in Europa vermieden haben. Der durchschnittliche Steuersatz von Google lag für die Gesamtfirma bei 21%, für außeramerikanische Aktivitäten bei 3,2%. Damit kann man grob abschätzen, wie hoch der Steuersatz für die Gewinne ist, die in den USA erwirtschaftet und versteuert werden und wie niedrig für die Geschäfte in Europa. Bis auf die Zahl von 9,8 Mrd. Dollar, die in die Bermudas gegangen sind, ist das aber keine Neuigkeit. Google Revenues Sheltered in No-Tax Bermuda Soar to $10 Billion - Bloomberg Der Irish Independent hat sich mal den Spaß gemacht und recherchiert, was Google in den letzten Jahren in Irland an Steuern gezahlt hat. OK, verdammt wenig ist jetzt jedem klar, aber es ist wirklich unglaublich wenig. Oder sogar wahnsinnig wenig? Es sind genau 0,14% des Umsatzes zwischen 2005 und 2011. Auf 47,4 Milliarden Euro Umsatz in Europa wurden in den 7 Jahren ganze 70 Millionen Euro Steuern in Irland gezahlt. Durch die Konstruktion mit der Holding in den Niederlanden wird dort noch eine weitere Steuerzahlung oben drauf kommt, hoch wird aber auch diese nicht sein. Man darf die 0,14% jetzt nicht mit dem Steuersatz vergleichen, denn es ist ja nicht Steuern pro Gewinn, sondern Steuern pro Umsatz. Aber was will man auch anderes messen, wenn es der große Trick ist, den Gewinn fast auf Null zu drücken, indem Google Europa alle Technologien und Markennamen für viel Geld aus den USA (bzw. aus den Bermudas) lizensieren muss? Kurz: Die Politiker in Europa lassen sich kollektiv vera****en. Ein paar Länder mit Ausnahmen (Irland, Niederlande, Luxemburg, Schweiz) untergraben die Steuerregeln für ganz Europa so, dass außereuropäische Konzerne Abermilliarden quasi steuerfrei aus Europa in Steuerparadiese verschieben können. Und mit Wettbewerbsfähigkeit oder ähnlichem hat das Null zu tun. Alle Konzerne, bei denen man das bisher auseinander klamüsert hat, zahlen ohne groß zu klagen und ohne das Heimatland verlassen zu wollen, in den USA 25, 30 oder 40% Steuern. Und mehr will ich ja auch nicht. Nicht enteignen oder Ähnliches: Einfach nur Gesetze, die die Firmen auch in Europa einen fairen Steuersatz zahlen lassen … Mehr nicht … Und damit ist auch klar, wen ich mit meiner Sammlung von Steuersätzen erreichen will: Die Politiker. Damit diese endlich die Steuerlöcher stopfen. Denn das was Google, Amazon, Apple und Microsoft (und Starbucks und und und) machen, ist ja völlig legal. Und jeder von uns würde das Gleiche machen: Auch ich setze meine Pendlerpauschale ab, obwohl ich sie für ökologisch äußerst fragwürdig halte. Am Pranger sollen die Politiker stehen, die diese Geschäfte ermöglichen … Und Däumchen drehend zuschauen … Zu den anderen High-Tech-Firmen siehe hier: Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Neues Produkt von Apple: iSave Googles Steuerquote (ex-USA): 2,4% - egghat’s not so micro blog Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Auch Microsoft zahlt (fast) keine Steuern … Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Steuertrick in Luxemburg spart Amazon 2 Mrd. Dollar Update (14.12.12): Google Chef Eric Schmidt ist “stolz” auf die errichtete Steuersparmöglichkeit. Also nicht nur “hmm, natürlich sparen wir Steuern, wir sind ein gewinnorientiertes Unternehmen”, sondern aktiv stolz darauf. Während Warren Buffett es noch irgendwie komisch findet, dass er einen niedrigeren Steuersatz hat als sein Sekretär, findet Schmidt es völlig OK, wenn Google in Europa weniger als 3%, in den USA jedoch ohne mit der Wimper zu zucken die üblichen 35% Federal Tax plus lokaler Steuern zu zahlen. Nun ja, er findet es nicht nur OK, er ist sogar stolz darauf … Google boss: I’m very proud of our tax avoidance scheme - Home News - UK - The Independent Danke an Vera für den Hinweis. 11:45 pm • 10 Dezember 2012
Leider zu groß (genauer bei voller Beladung zu tief) für Hamburg. Die Holländer freuen sich, Rotterdam kann’s natürlich. “Marco Polo” nimmt Kurs auf Hamburg | NDR.de - Regional - Hamburg Weiss jemand, ob der neue Hafen in Wilhelmshaven das Schiff “verpacken” könnte? Oder ist das zu lang? Erster Tiefwasserhafen: Wilhelmshaven macht Hafen Hamburg Konkurrenz | FTD.de NDR Link via http://twitter.com/ChristophKappes/status/270855923101229056 Update (13:08): Christoph Kappes meint, Wilhelmshaven können 18 Meter Tiefgang. Habe noch etwas gegoogelt und finde 16,5 Meter Tiefgang und maximal 430 Meter Länge. „Tor zur Welt“ öffnet sich in Wilhelmshaven | NWZonline 1:00 pm • 20 November 2012
8% Minus auf Jahressicht im Juli. Deutliche mehr als die 4,4 bzw. 5,5% der beiden Vormonate. Das Jahresminus von 8% ist das größte seit die Immobilienpreise in den Niederlanden ab 2008 ins Rutschen gerieten. Das Gesamtminus liegt nun bei 15%. Immerhin: Die steigenden Immobilienpreise in Deutschland haben anscheinend nicht nur etwas mit der Flucht von Geld aus den Südländern Europas in die “Kernzone” zu tun, sondern auch mit den Bewertungen der Immobilien. Denn die sind in den Niederlanden sehr hoch, in Deutschland jedoch relativ günstig (zumindest waren sie es). Wenn es nur um Fluchtgeld ginge, müssten den Preise in den Niederlanden auch steigen. CBS - Forse prijsdaling bestaande koopwoningen - Conjunctuurbericht Das sieht man auch schön an der Übersichtskarte, die einfach alle Regionen der Niederlande in dunkelrot malt, weil die Skala “da unten” nicht mehr richtig auflöst … Kann man sich hier auch schön animieren lassen: CBS - Huizenmarkt - Extra 12:52 pm • 12 September 2012
Das scheint mir jetzt etwas arg pessimistisch zu sein. Nur weil jetzt die Niederlande in eine Rezession gefallen sind und Österreich bei einer Ratingagentur das AAA verloren hat?!? Die Rahmenbedingungen beider Länder sind weiterhin durchweg in Ordnung. Natürlich ist aktuell für die Niederlande kein guter Zeitpunkt zum Sparen. In der Krise zu sparen verschärft auch immer die Krise. Vielleicht treibt es die niederländische Regierung da zu weit, wenn sie die Sparziele ein Jahr früher als gefordert erreichen will. Aber deswegen die Niederlande und Österreich nicht mehr in der Kern-Eurozone zu sehen? 6:26 pm • 30 März 2012
Der menschliche Vogel. Ikarus reloaded. Die Holländer. Die kiffen nicht nur, um zu fliegen ;-) sondern basteln sich einfach Flügel an den Arm. Nach den Erfahrungen, die man aus den Versuchen vor 100 oder 200 Jahren gesammelt hat, schreit das natürlich nach Fake. Aber nun ja, das sieht plausibel aus. Außerdem sind die Flügel riesig und in sich flexibel. Was deutlich mehr Auftrieb bringen soll als starre Flügel (hab ich mal irgendwo gelesen). Auch wenn es sich als Fake herausstellen sollte: Allein schon weil das echt das leckerste Moment von heut in meine leve ist ;-) Angeblich gibt es bei Reddit einen Thread, in dem der Fake diskutiert wird, inkl. Beweisen für Bildbearbeitung. Kann das nicht finden, aber bestimmt hilft mir einer meiner Leser … Flying like a bird | part 14/14 (von jarnosmeets80) Update (23.03.12): Fake! “Fliegender Holländer” gibt Video-Fälschung zu | Digital Life | futurezone.at: Technology-News Update 2: Hier noch ein etwas längerer Text: Jarno Smeets admits birdman flight video is fake | Mail Online 10:39 am • 21 März 2012
Flitzer rennt auf Platz. Torwart von Alkmaar fängt sich den und fängt an, den richtig derbe zu verkloppen (inkl. Tritten). Schiedsrichter zeigt Torwart die rote Karte. Alkmaar verlässt den Platz. Spiel zu Ende. WTF? Esteban fight with a supporter Ajax vs. AZ (1-0) (KNVB CUP-2011) [FULL VIDEO] (von eRATYStvMultiMedia) Update (28.12.11): So ging’s aus: Rote Karte und Spiel annulliert. Wird als Geisterspiel ohne Zuschauer wiederholt. Das Skandalspiel wird zum Geisterspiel - Int. Fußball - kicker online Update (30.12.11): Und 4 Monate Knast + 2 Monate auf Bewährung für den Hooligan-Flitzer (wohl auch, weil er bereits Stadionverbot hatte): 9:11 am • 22 Dezember 2011
Bin zu müde, selber was zu schreiben, daher lest bei einem, der es eh besser kann. Don Alphonso nimmt das angebliche goldene Zeitalter mit liberalisierten Märkten in Holland auseinander, in dem sich kluge Händler und Investoren eine goldene Nase verdienten. Diese Zeitalter endete wie alle Zeitalter zuvor irgendwann. Und zwar eher unschön … 
OK, die Niederlande sparen und bremsen die Wirtschaftsentwicklung. OK, es gibt in den Niederlanden eine gewisse Immobilienblase, die zu Staatsgarantien auf Hypotheken geführt hat.
OK, Österreich hat ein ziemlich dickes Problem mit den Banken.
Aber der große Rahmen (Handelsbilanz, Vermögensposition gegenüber dem Ausland, Wettbewerbsfähigkeit) ist weiterhin völlig in Ordnung.