Schon heftig … Nachdem die Nummer vor ein paar Wochen (Anfang März bis Mitte April) in Deutschland die Runde machte (ich habe die Faxe auch bekommen), geht es jetzt in Polen weiter. Unaufgefordert flattern den Leute Faxe mit Kaufempfehlungen eines angeblichen Börsenbriefes mit dem Namen “Swiss Money Report” ins Haus.
Die verlinkten Domains wurden schnell stillgelegt, die Masche scheint sich in Deutschland totgelaufen zu haben.
Eine Information fehlt aber im FTD Artikel: In Deutschland wurde nicht nur per Fax gespammt, sondern auch (wenig überraschend) per Mail, das ist schließlich viel billiger. Und zwar (zumindest bei mir) nicht über wirkliche Spams, sondern über angemietete E-Mail-Verteiler (pseudo-)seriöser Börsenbriefe. Deren alleiniger Zwecke es zu sein scheint, genau dafür zu dienen: Um die E-Mail-Listen später - ohne Rücksicht auf Verluste - an andere zu verkaufen bzw. zu vermieten. Sch**** egal, ob der Anbieter seriös, halbseriös oder komplett betrügerisch handelt.
Ein kleiner Disclaimer darunter (“Diese E-Mail ist eine Anzeige vom Deutschen Aktienbrief. Die xy GmbH ist nicht für den Inhalt verantwortlich und schließt jegliche Regressansprüche aus.”) und fertig.
Ekelig.