Naja, was man so “Rant” in Qualitätsmedien nennt. Da hätte man sich ruhig noch eindeutiger und deutlicher aufregen können …
Denn wenn jetzt eine Bank über zu strenge Regulierung durch den Staat jammert, der sie noch ein paar Jahre zuvor gerettet hat, kommt auch mir die Galle hoch.
UBS-Verwaltungsratpräsident Villiger: “Es ist nicht einzusehen, warum die Schweiz gesetzgeberisch vorpreschen muss, bevor sich abzeichnet, was wirklich passiert.”
Doch genau darum sollte es meiner Meinung nach bei einer Neurregulierung des Bankensektors gehen: Die Banken so sicher zu machen, dass sie das nächste unvorhersehbare Ereignis, den nächsten schwarzen Schwan ohne staatliche Hilfe überleben können!
Und das ist angesichts der Bilanzsumme der UBS, die immer noch mehr als zweimal so hoch wie das BIP der ganzen Schweiz, auch bitter nötig. Denn wenn die UBS zusammenbrechen sollte, würde die Schweiz das zweite Irland in Europa …
Kolumne: Tobias Bayer - Die UBS verhöhnt ihre Retter | FTD.de