4 Billionen Yen oder gut 33 Mrd. Euro schwer ist der jetzt beschlossene Sonderhaushalt für den Wiederaufbau nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe.
Diese Stufe kommt über Einsparungen (Streichung der eigentlich geplanten Kindergelderhöhung), es werden aber wohl weitere Programme folgen. Spätestens dann wird ein Teil auch über neue Schulden finanziert werden müssen. Beobachter rechnen mit Gesamtinvestitionen für den Wiederaufbau der Infrastruktur (Straßen, Häfen, etc.) von 10 Billionen Yen (=82 Mrd. Euro).
Mal schauen, ob dieses keynesianische Konjunkturprogramm Japan aus der Deflation reisst. Die Programme nach dem Erdbeben in Kobe haben das bekanntlich nicht geschafft …
Nothaushalt: Japan schnürt Sonderetat für Wiederaufbau | FTD.de