Der Google Price Index.
Damit will Google die Preise der in den USA online verkauften Waren messen. Vielleicht ist das eine ganz nette Ergänzung zu den offiziellen Inflationsindikatoren, die ja viele für optimiert, wenn nicht gar manipuliert halten. Allerdings zeigt der GPI nicht mehr Inflation an, sondern weniger. Das liegt logischerweise an der Zusammensetzung des Warenkorbs: Online liegt der Schwerpunkt bei Elektronik und Medien, Offline-Preistreiber wie Energie (Benzin, Gas, Strom) fehlen komplett. Wohnungskosten soll Google aber drin haben, wenn auch nur mit der Hälfte der Gewichtung des CPI.
Ich wollte das zwar eigentlich erst verbloggen, wenn das Teil von Google irgendwann mal online ist, aber der Tab lungert jetzt schon ein halbes Jahr in meinem Browser rum, daher entsorge ich den jetzt mal.
Google creates new inflation measure | Business | guardian.co.uk