Auch wenn ich überrascht bin, dass der Spiegel mal wieder so was wie Nachrichten bringt (was natürlich auch nur eingeschränkt stimmt, denn rausgesucht hat diese “News” die BNP Paribas …), muss angemerkt werden, dass es damals in der Spitze um 1% des BIPs ging. Das entspräche heute 25 bis 30 Milliarden Euro. Also so gut nix.
Mal anders gesagt: Wenn man sich die Target Forderungen der Bundesbank anschaut (deren effektives Risiko zwar nur bei einem Bruchteil der Bruttosumme liegt), dürfte dieses eine Prozent des BIPs schon erreicht sein …
Und die EZB selber hat auch schon Staatsanleihen im Gesamtwert von 211,5 Mrd. Euro aufgekauft, von denen 27% auf die Bundesbank “durchschlagen” könnten.
Ergo ist das Risiko, dass die Bundesbank jetzt fährt, schon deutlich höher als “damals”. Das sollte erwähnt werden, finde ich.
Es ist natürlich trotzdem interessant, dass auch die Bundesbank schon mal zu solchen Maßnahmen gegriffen hat … (wenn auch in viel kleinerem Ausmaß als heute).