Spitze bis Tief jetzt -28% Rückgang, 15% davon kommen noch.
Gründe:
Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einkommen, was die Bezahlbarkeit von Immobilien weiter senkt. Die Ratingagentur rechnet mit einem Verhältnis von Pro-Kopf-BIP (als Indikator für die Wirtschaftskraft) und Immobilienpreis. 1995 lag dieses Verhältnis unter 4 (Immobilien waren preiswert), 2006 bei 7 (Immobilien waren teuer). Nun wird ein Rückgang auf 5 erwartet. Und bis dahin ist wohl noch Luft …
Das Angebot sei in den letzten 2 Jahrzehnten ebenfalls deutlich gewachsen und es gäbe ein gewisses Überangebot, allerdings nicht so extrem wie in Irland oder Spanien.
Außerdem sei die Kreditvergabe seitens der Banken zurückhaltend, kein Wunder, diese haben auch kein Eigenkapital mehr, um die Kreditvergabe auszudehnen.
Ob die sinkenden Immobilienpreise jetzt auch portugiesische Banken in die Bredouille bringen wird, bleibt abzuwarten. Knapp 30% Immobilienpreisrückgang sind so viel, dass das eigentlich immer Spuren in den Bankbilanzen hinterlässt …
FitchResearch: Portugal Criteria Update Forecasts 15% House Price Drop Endorsement Policy