Ein langer Artikel zum Bertelsmann-Konzern, der ja einer Stiftung gehört, was die Steuerlast für das Gesamtkonstrukt deutlich senkt. Der Stiftung gehört zwar eine Drei-Viertel-Mehrheit am Konzern, sie muss aber kaum Steuern zahlen, weil die Gewinne für gemeinnützige Zwecke ausgegeben werden.
Dazu gehört u.a. die INSN (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), die es als Speerspitze des Neoliberalismus zu einer gewissen Bekanntheit gebracht hat.
Mich würde es übrigens nicht wirklich überraschen, wenn im Rahmen der Kampagne für das Leistungsschutzrecht, das die deutschen Verleger so liebend gerne hätten, ein paar Euros aus Gütersloh geflossen sind …
Ist das Gemeinwohl? Oder doch eher Eigenzweck?
175 Jahre Bertelsmann: Grundgütiges aus Gütersloh - Debatten - Feuilleton - FAZ.NET