Besser spät als nie.
Früher machte man sich als Firma allerdings VOR dem Börsengang börsenfähig, u.a. durch Stärkung genau in den langweiligen Firmenteilen wie Buchhaltung und Controlling, die naturgemäß in stark wachsenden Startups stiefmütterlich behandelt werden (nicht zuletzt, weil kein Gründer darauf Bock hat).
Nun gut, Groupon legt jetzt nach einer Reihe von Peinlichkeiten (eine Auflistung gibt’s hier: Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Groupons Buchführung ist anscheinend ein Desaster …) nach und stärkt endlich diese Sparte, die immerhin die Kommunikation mit den Aktionären maßgeblich bestimmt …
Was die Börsianer von der bisherigen Politik von Groupon halten, zeigt sich am besten im Chart:

Emissionspreis war 20 Dollar (erhöht von ursprünglich 16).
Tjoah, da ist aus meinem Tweet:
“Demnächst bei Groupon: 20$ Aktie für 10$ kaufen ;-)”
ganz schön schnell Realität geworden … (runden wir die 71 Cent mal einfach weg …)
Neue Verwaltungsräte: Groupon will seine Zahlen in Ordnung bringen - Netzwirtschaft - FAZ