Und das ist in ja in Zeiten, in den manche Versuchsanordnungen Milliarden kosten, nicht mehr so häufig.
Nun ja, man hätte vor 2005 drauf kommen müssen. Außerdem finde ich es einigermaßen erstaunlich, dass das niemand zuvor gemacht hat …
Warum geht es?
Um Wassertropfen, die auf eine Überfläche fallen und zerplatzen. Das sieht normalerweise so aus:

Das kennt man sicherlich aus vielen Photos und Ultra-Slow-Mo-Filmen.
Das gilt aber nur bei normalem Luftdruck. Reduziert man den Luftdruck ausreichend stark, sieht die Geschichte ganz anders aus:

Dann “plättet” sich der Wassertropfen ganz ohne störende “Minitropfen”.
Tjoah, das hatte wohl bis 2005 niemand untersucht … Und man braucht dafür im Prinzip nur eine High-Speed-Kamera (OK, die war 2005 noch nicht einfach bei Amazon kaufbar) und eine Vakuumpumpe.
Update (10:39):
Fotos nachgereicht, die hat der Tumblr-Editor irgendwie gefressen …
Das Paper: Drop splashing on a dry smooth surface (PDF)
gefunden über veryshortlist.com