OK. Die Eidgenossen verhandeln klug. Was im Minimum bedeutet, dass sich die Verhandlungen laaaange hinziehen.Im besten Falle so lange, bis die andere Seite so mürbe gemacht wurde und irgendwelche neuen Schlupflöcher übersieht. (Von daher sind auch alle Bemühungen Griechenlands oder Italiens zeitnah Fluchtgeld in die Heimat zurückzuholen, zum Scheitern verurteilt. Mit Druck und zeitnah gibt’s in der Schweiz gar nichts …)
Aber ob die Schweizer so klug sind, dass sie jetzt schon ein Nein der Opposition in ihre Verhandlungsstrategie mit einplanen, wage ich dann doch zu bezweifeln. Aber manchmal braucht man auch Glück ;-)
Der SPD ist die vereinbarte Behandlung der deutschen Schwarz- und Fluchtgelder zu lasch (durchaus nachvollziehbar), ob jedoch ein Scheitern des Abkommens die bessere Lösung ist … naja.
Vielleicht kippt die Vereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland damit nun komplett. Die Nachfolge könnte eine Einigung zwischen der EU und der Schweiz übernehmen. Aber da verweise ich auf den ersten Abschnitt: Dabei sitzen dann zwei Parteien am Tisch: Eine (EU), die nicht schnell handeln kann und das auch noch nie gemacht hat und eine, die nicht schnell handeln will. Das schreit nach einer Lösung, die frühestens 2018 unterschrieben wird und die volle Gültigkeit 2025 (oder so) erreicht …