Allgemeine Arbeitslosenquote: 1,33 Punkte mehr als im Vorquartal, 2,55 mehr als im Vorjahresquartal. In absoluten Zahlen bedeutet das 5.273.600 Arbeitslose (+295.300 zum Vq, +577.000 Vj) und 17.807.500 Beschäftigte (-348.700 zum Vq, -606.600 zum Vj).
Die Jugendarbeitslosigkeit (Alter 16 bis 24) bleibt dramatisch. Auf 936.000 Beschäftigte (Seite 2 des Anhangs) kommen 884.000 Arbeitslose (Seite 3 des Anhangs) (Quelle angegeben, weil meine Spanisch-Kenntnisse nur zum Bierbestellen reichen). Das ergibt eine Arbeitslosenquote in der Altersgruppe von 16 bis 24 von
48,57%.
Autsch. Und am schlimmsten: Besserungstendenzen sind nicht in Sicht.
Leicht einschränken lässt sich die Dramatik der Zahl nur durch eine Tatsache: Die Zahl der Arbeitssuchenden enthält auch Studenten/Schüler, die nach einem Job für die Ferien und/oder neben dem Studium suchen. Das sind im klassischen Sinne also keine “richtigen” Arbeitslosen. Aber trotzdem: Wenn fast jeder zweite arbeitslos ist, werden auch Unmengen von Ausbildungsplätzen fehlen. Da wächst eine neue verlorene Generation heran …