Für Spanien und Italien dramatisch.
Die Zahlen kommen zwar in der nächsten Woche offiziell, die italienische Nachrichtenagentur ANSA hat aber schon Zugriff auf die Zahlen bekommen …
Nach der aktualisierten Prognose der Weltbank (siehe Weltbank erwartet 2012 deutliche Konjunkturabschwächung - egghat’s not so micro blog) liegt also nun die zweite große internationale Institution ihre aktuelle Prognose vor. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA betont, könnten sich die Zahlen aber auch noch im letzten Moment ändern (füge hier hämischen Kommentar über die Zuverlässigkeit von Prognosen ein, wenn man da Last Minute noch dran rumschraubt …)
Das Wachstum für die Weltwirtschaft wurde von 4,0 auf 3,3% gesenkt (Weltbank +2,5%).
Die Eurozone soll um 0,5% schrumpfen (Weltbank -0,3%); die letzte Schätzung im Herbst lag noch bei +1,1%.
Dramatisch die Senkungen in Südeuropa: Spanien wird jetzt mit -1,7% tief in der Rezession gesehen, Italien sogar mit -2,2%.
Für Deutschland erwartet der IWF 0,3% Wachstum (ich nicht ;-) ), für Frankreich +0,2%.
Ebenfalls stabil, wenn auch nicht grandios, sieht der IWF Großbritannien: +0,6% (von 0,7%). Genauso stabil und gut wachsend die USA: unverändert +0,8%. Etwas schwächer, aber weiterhin mit beeindruckendem Wachstum: China mit +8,2% (vorher +9,0%).