u.a Rezession in der Eurozone (EU17).
Aber der Reihe nach. Die Senkung ist gegenüber der letzten Schätzung vom Juni dramatisch.
Die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft liegt nun bei 2,5% für 2012 (letzte Schätzung im Juni 3,6%) und 3,1% für 2013.
Die Eurozone wird von der Weltbank nun bei mit -0,3% (Junischätzung +1,8%) in einer Rezession gesehen.
Auch die Erwartungen für die USA (+2,2% gegenüber 2,9% zuvor) und Japan (+1,9% gegenüber +2,6% zuvor) wurden deutlich reduziert.
China sieht die Weltbank vergleichsweise stabil (+8,4%), für Indien senkt sie hingegen die Wachstumsprognose von 8,4% auf 6,5% kräftig.
Die Weltbank sieht hohe Ansteckungsgefahren für die Emerging Markets und reduziert die 2012er-Wachstumserwartung für die Emerging Markets als ganzes von 3,6% auf 2,5%. Die Wirtschaftsabkühlung in Europa würde sich auch dort bemerkbar machen. Die dortigen Aktienmärkte wären bereits doppelt so stark (8,5%) gesunken wie in den entwickelten Ländern. Und am wichtigsten: Die Kapitalflüsse in Richtung Emerging Markets sind ins Stocken geraten. Im zweiten Halbjahr 2011 floss mit 170 Milliarden Dollar nur etwa halb so viel Geld wie in der Vorjahresperiode.
Zusammengefasst hält die Weltbank die Emerging Markets für gefährdeter als 2008. Vor allem, weil die Länder über deutlich geschrumpfte finanzielle Reserven für eine Konjunkturankurbelung verfügen - in den entwickelten Ländern und den Emerging Markets.
News & Broadcast - World Bank Projects Global Slowdown, with Developing Countries Impacted
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