Das ist der zweithöchste Wert seit 2005 (68,2% war das Top 2009). Damit liegt der Anteil der Löhne am Volkseinkommen aber immer noch deutlich unter den Werten zu Jahrtausendwende, wo der Anteil der Löhne bei etwa 72% lag.
Vor allem dank der stark zunehmenden Beschäftigung stieg die Lohnsumme um 4,5%, die Einkommen aus Unternehmensgewinnen und Vermögen nur um 1,5%. Im Vorjahr stiegt die Lohnsumme nur um 2,5%, die Einkommen aus Gewinnen und Kapital um 10,5%.
Die schwache Steigerung um 1,5% überrascht mich etwas. Eigentlich war die Gewinnsituation der Unternehmen doch gut und auch der Kapitalmarkt (zumindest der Anleihemarkt) war nicht so schwach …
Spannend auch, dass mal wieder auch unter einer “Mehr-Netto-vom-Brutto”-Regierung die Bruttolöhne deutlich kräftiger stiegen (+3,5%) als die Nettolöhne (+2,2%). Das war im Vorjahr fast exakt andersherum.