Und die Wirtschaftsprüfer pennten.
Allerdings wird bei der NYT die Deutsche Bank nicht erwähnt, über deren Konto auf den Cayman Islands 410 Millionen Dollar liefen (siehe Olympus: 1,24 Mrd. Euro Verlust versteckt, - egghat’s not so micro blog), sondern Nomura und die Société Générale. Es sollen nur unvollständige Berichte an die Aufsichtsbehörden abgeliefert worden sein, in denen die suspekten Zahlungen aus dem Olympus-Umfeld verschwiegen wurden.
Und die Wirtschaftsprüfer waren - soll man sagen wie immer - auch nicht unschuldig. KPMG AZSA (KPMG Tochter in Japan) und Ernst & Young Nippon sollen schlampig gearbeitet haben. KPMG AZSA soll 2009 sogar massive Zweifel an den Zahlungen gehabt haben, ließ sich aber von der Behauptung des Olympus Management, dass die Zahlungen bereits von dritter Seite überprüft worden seien, breitschlagen.