In Spanien habe ich diese erschreckende Zahl schon ein paar Mal verbloggt (aktuell 45,8%, mit leichter Verbesserung im dritten Quartal, INE.es: Economically Active Population Survey (EAPS) - Third quarter of 2011 (PDF!))
Aber auch in Griechenland gerät die Jugendarbeitslosigkeit jetzt völlig außer Kontrolle. Nach 24,2% 2009, 30,8% 2010 jetzt
43,5%.
Die allgemeine Arbeitslosenquote über alle Altersklassen lag bei 18,4% (Vm 16,5%, Vj 12,2%).
Die Zahl ist noch deutlich dramatischer, wenn man weiss, dass die griechischen Zahlen NICHT saisonbereinigt sind. (Dass das griechische Statistikwesen nicht ganz auf dem Stand der Technik ist, sieht man schon daran, dass erst im November die Augustzahlen kommen). Mitten in der Hochsaison der für die griechische Volkswirtschaft so wichtigen Tourismusbranche steigt also die Arbeitslosigkeit dramatisch.
Da will man gar nicht drüber nachdenken, wo die Arbeitslosenquote landet, wenn erstmal der Winter einzieht …
Und das Konzept der Wirtschaftsweisen: Sparen. Sparen. Sparen. Das Konzept der Wirtschaftsweisen für die Euro-Rettung ist fertig. - egghat’s not so micro blog
So wird das nichts …