… gut gemeint.
Beispiel: Intelligente Stromzähler, die mir genau anzeigen, wann ich wie viel Strom verbrauche und was das kostet.
Diese wurden jetzt in knapp 300 Haushalten eingeführt. Ein Teil der Haushalte war motiviert und konnte tatsächlich spürbar Strom sparen. Beim großen Teil änderte sich nichts. Aus diesen beiden Gruppen wurde wieder ein paar Teilnehmer herausgepickt (allerdings nur noch gut 50). Bei den vorher erfolgreichen Stromsparern sank die Einsparung im Laufe der Zeit wieder, bei den anderen war es ja auch vorher schon egal.
Das führte dann am Ende der Langzeitstudie dann dazu, dass die Stromersparnis durch die intelligenten Stromzähler über alle Haushalte gesehen geringer war als der Stromverbrauch, den der intelligente Stromzähler selber für den Betrieb benötigt. Gesamtersparnis also Null.
Tja, jetzt heisst es herauszufinden, wie man die Geräte so macht, dass die a) weniger Strom verbrauchen und b) die Menschen die auch nutzen.
heise online - Forscher: Smart Meter erzieht nicht zum Energiesparen